Dickinson
"Dickinson" erzählt die Geschichte von Schriftstellerin Emily Dickinson vor dem Ruhm – inklusive Selbstfindung, Systemkritik und verbotener Anziehung.
Eine neue Generation übernimmt die Traumfabrik: Diese sechs Namen stehen für die neue Hollywood-Elite – und für Filme, die gerade besonders viel Aufmerksamkeit bekommen.
(Quelle: © 2025 MARVEL)
Hollywood bringt gerade eine neue Star-Generation hervor. Die spannendsten Namen kommen nicht mehr nur aus den üblichen Blockbuster-Fabriken, sondern wechseln auffällig selbstverständlich zwischen Indie-Kino, Superheldenfilm, Literaturverfilmung, Psychothriller und großem Drama. Timothée Chalamet, Zendaya, Florence Pugh, Jacob Elordi, Sydney Sweeney und Austin Butler verkörpern eine neue Form von Starpower, bei der schauspielerischer Anspruch, Kinotauglichkeit und Social-Media-Präsenz perfekt zusammenkommen.
Ein Tischtennis-Traum wird zum fiebrigen Trip durch Ehrgeiz, Größenwahn und Showbusiness.
Worum geht’s? In „Marty Supreme“ spielt Timothée Chalamet den jungen Marty Mauser, einen Tischtennisspieler im New York der 1950er-Jahre. Marty ist kein klassischer Sportfilm-Held, der mit sauberem Trainingsplan und eiserner Disziplin nach oben will. Er ist ein Getriebener, ein Selbstdarsteller, ein Spieler im doppelten Sinn: auf der Platte, aber auch im Leben. Der Film orientiert sich lose an Tischtennis-Legende Marty Reisman und erzählt von einem Mann, der unbedingt groß werden will, obwohl kaum jemand an ihn glaubt.
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Bekannte Gesichter: Timothée Chalamet (Dune, Bones and All, Call Me by Your Name), Gwyneth Paltrow (Shakespeare in Love, Iron Man, Sieben), Odessa A’zion (Am I OK?, Good Girl Jane, Nashville), Fran Drescher (Die Nanny, Spinal Tap, Happily Divorced), Abel Ferrara (Bad Lieutenant, King of New York, Siberia)
Geeignet für Fans von nervösem Sportkino, exzentrischen Aufsteigergeschichten und Filmen wie „Der schwarze Diamant“.
Nicht geeignet für alle, die klassische Sportfilme mit klarer Heldenreise und sauberem Happy-End-Gefühl erwarten.
Highlight: Der Reiz liegt in der Reibung zwischen winzigem Spielfeld und riesigem Ego. Tischtennis wirkt auf den ersten Blick wie ein ungewöhnlicher Stoff für ein großes Kinodrama, aber genau daraus entsteht Energie: Jeder Ballwechsel wird zum Machtspiel, jede Begegnung zum Kräftemessen und jede Niederlage zur persönlichen Kränkung. Chalamet kann hier seine große Stärke ausspielen: Figuren zu verkörpern, die gleichzeitig verletzlich und schwer auszuhalten sind.
Schon gewusst? Marty Supreme ist auch deshalb spannend, weil Chalamet nicht nur vor der Kamera steht: Er gehört bei dem A24-Film auch zu den Produzenten.
Eine Hochzeit steht bevor, doch ein Geheimnis bringt die Beziehung aus dem Gleichgewicht.
Worum geht’s? In „Das Drama – Noch einmal auf Anfang“ steht ein Paar kurz vor der Hochzeit. Eigentlich scheint alles auf den großen romantischen Moment hinauszulaufen, doch dann kommt eine unerwartete Enthüllung ans Licht. Was zunächst wie eine Beziehungskomödie wirken könnte, kippt in eine deutlich unbequemere Richtung: Wie gut kennt man den Menschen, mit dem man sein Leben teilen will? Und was passiert, wenn die Vergangenheit plötzlich nicht mehr Vergangenheit bleiben will? Zendaya spielt an der Seite von Robert Pattinson und bringt genau jene Mischung aus kontrollierter Coolness, Verletzlichkeit und innerer Spannung mit, die ihre Rollen zuletzt so faszinierend gemacht hat.
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Bekannte Gesichter: Zendaya (Euphoria, Dune, Challengers), Robert Pattinson (Die My Love, Mickey 17, The Devil All the Time), Alana Haim (Licorice Pizza, One Battle After Another, The Mastermind), Mamoudou Athie (Jurassic World: Ein neues Zeitalter, Kinds of Kindness, Unicorn Store).
Geeignet für Fans von schwarzhumorigen Beziehungsdramen, A24-Stoffen und Filmen, die romantische Erwartungen bewusst unterlaufen.
Nicht geeignet für Zuschauer, die bei Liebesfilmen vor allem Wärme, Leichtigkeit und klare Sympathieträger suchen.
Highlight: Zendaya ist längst mehr als der Star aus „Euphoria“. Gerade in Stoffen, die zwischen Coolness, Unsicherheit und emotionaler Abwehr pendeln, wirkt sie besonders stark. „Das Drama“ nutzt genau diese Ambivalenz: Ihre Figur steht nicht einfach im Zentrum einer Liebesgeschichte, sondern in einem moralischen Spannungsfeld. Der Film lebt davon, dass Zuneigung und Irritation gleichzeitig möglich sind.
Schon gewusst? Um den zentralen Twist geheim zu halten, mussten Vorabkritiker laut Berichten eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben. Für eine romantische Komödie ist das ziemlich ungewöhnlich – und passt zu einem Film, der seine Liebesgeschichte Schritt für Schritt ins Unbequeme kippen lässt.
Marvels Antihelden müssen zusammenarbeiten, obwohl keiner von ihnen wirklich teamfähig ist.
Worum geht’s? In „Thunderbolts*“ rückt Florence Pugh als Yelena Belova erneut ins Zentrum des Marvel Cinematic Universe. Statt glänzender Superheldentruppe geht es hier um Figuren mit beschädigter Vergangenheit, zweifelhaften Auftraggebern und sehr unterschiedlichem Verständnis von Moral. Eine Gruppe von Außenseitern und ehemaligen Gegnern wird in eine gefährliche Mission gedrängt, die sie nicht nur körperlich fordert, sondern auch mit den dunklen Kapiteln ihres Lebens konfrontiert. Der Film bildet den Abschluss von Phase fünf des MCU und bringt mehrere bekannte Nebenfiguren in eine gemeinsame Geschichte.
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Bekannte Gesichter: Florence Pugh (Midsommar, Little Women, Oppenheimer), Sebastian Stan (A Different Man, I, Tonya, Gossip Girl), David Harbour (Stranger Things, Hellboy, Gran Turismo), Wyatt Russell (The Falcon and the Winter Soldier, The Woman in the Window, Night Swim), Julia Louis-Dreyfus (Veep, Black Widow, Black Panther: Wakanda Forever), Lewis Pullman (Eine Frage der Chemie, Outer Range, Bad Times at the El Royale)
Geeignet für Fans von Marvel-Filmen mit gebrochenen Figuren sowie Antihelden-Dynamiken.
Nicht geeignet für alle, die mit MCU-Querverweisen, Vorgeschichten und Franchise-Mechanik wenig anfangen können.
Highlight: Florence Pugh bringt eine besondere Erdung in das Superheldengenre. Ihre Yelena ist nicht nur kampfstark, sondern trocken, müde, wütend und verletzlich. Pugh spielt diese Figur nie wie eine reine Actionheldin, sondern wie jemanden, der hinter Sarkasmus und Schlagfertigkeit ständig gegen alte Wunden anarbeitet. Gerade deshalb funktioniert sie als Zentrum eines Teams, das eigentlich keines sein will.
Schon gewusst? Florence Pugh ließ sich für „Thunderbolts*“ nicht einfach doubeln: Die Schauspielerin drehte eine aufwendige Sprung-Sequenz am Merdeka 118 in Kuala Lumpur selbst – trotz anfänglicher Sicherheits- und Versicherungsbedenken.
Eine Gothic-Romanze über Begehren, Klassenunterschiede und eine zerstörerische Liebe.
Worum geht’s? In „Wuthering Heights – Sturmhöhe“ spielt Jacob Elordi Heathcliff, eine der berühmtesten und düstersten Figuren der englischen Literatur. Im Zentrum steht die intensive Verbindung zwischen Heathcliff und Catherine Earnshaw, gespielt von Margot Robbie. Ihre Beziehung ist keine einfache Liebesgeschichte, sondern ein Geflecht aus Anziehung, Schmerz, sozialem Druck und emotionaler Verwüstung. Emerald Fennell inszeniert den Stoff nach Emily Brontës Roman nicht als reine Kostümfilm-Pflichtübung, sondern als moderne, sinnliche und aufgeladene Neuinterpretation.
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Bekannte Gesichter: Jacob Elordi (Euphoria, Saltburn, Frankenstein), Margot Robbie (Barbie, I, Tonya, Once Upon a Time in Hollywood), Hong Chau (The Whale, The Menu, Kinds of Kindness), Shazad Latif (Star Trek: Discovery, Penny Dreadful, Nautilus), Alison Oliver (Saltburn, The Order, Task)
Geeignet für Fans von Gothic-Romanzen, düsteren Literaturverfilmungen und emotional extrem aufgeladenem Beziehungskino.
Nicht geeignet für Zuschauer, die bei Literaturadaptionen vor allem werkgetreue Zurückhaltung erwarten.
Highlight: Jacob Elordi hat sich in kurzer Zeit aus dem Teen-Drama-Fach herausgespielt. Als Heathcliff passt seine Leinwandpräsenz besonders gut: groß, rätselhaft, verletzlich, aber auch bedrohlich. Genau diese Mischung macht die Figur interessant.
Schon gewusst? Emerald Fennell, bekannt für „Promising Young Woman“ und „Saltburn“, schrieb, produzierte und inszenierte die Neuverfilmung selbst.
Eine junge Haushälterin zieht in ein perfektes Haus ein, in dem nichts perfekt ist.
Worum geht’s? In „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ spielt Sydney Sweeney Millie Calloway, eine junge Frau mit schwieriger Vergangenheit, die als Haushälterin bei einer wohlhabenden Familie anfängt. Auf den ersten Blick scheint der Job ein Neustart zu sein: ein großes Haus, ein scheinbar geordnetes Leben, klare Aufgaben. Doch je länger Millie bleibt, desto mehr Risse bekommt die Fassade. Die Hausherrin Nina Winchester, gespielt von Amanda Seyfried, wirkt unberechenbar, das Familienleben zunehmend bedrohlich.
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Bekannte Gesichter: Sydney Sweeney (Euphoria, The White Lotus, Eden), Amanda Seyfried (Mamma Mia!, The Dropout, Les Misérables), Brandon Sklenar (1923, Westworld, Nur noch ein einziges Mal), Michele Morrone (Nur noch ein kleiner Gefallen, 365 Tage, Die Medici: Herrscher von Florenz)
Geeignet für Fans von Psychothrillern, Bestsellerverfilmungen und Geschichten über dunkle Geheimnisse hinter schönen Fassaden.
Nicht geeignet für Zuschauer, die keine Lust auf manipulative Figuren, toxische Machtspiele und häusliche Bedrohungsszenarien haben.
Highlight: Sydney Sweeney ist hier besonders wirkungsvoll, weil sie Millie nicht als bloßes Opfer spielt. Anfangs wirkt sie wie jemand, der in ein fremdes Leben hineingezogen wird, doch der Film macht schnell klar: Auch sie bringt eigene Abgründe mit. Das macht die Spannung interessanter, weil nicht nur die Frage zählt, was in diesem Haus verborgen liegt, sondern auch, wie viel Millie selbst preisgibt.
Schon gewusst? Der Thriller basiert auf dem Bestseller von Freida McFadden und wurde von Paul Feig inszeniert.
Ein ehemaliger Baseballspieler passt auf eine Katze auf und landet mitten im New Yorker Untergrund.
Worum geht’s? In „Caught Stealing“ spielt Austin Butler Hank Thompson, einen früheren Baseball-Hoffnungsträger, der nach dem Ende seiner Sportkarriere als Barkeeper in New York arbeitet. Sein Leben ist ohnehin nicht gerade stabil, doch dann bittet ihn sein Nachbar, kurz auf eine Katze aufzupassen. Was harmlos beginnt, wird zum Einstieg in eine chaotische, brutale Kriminalgeschichte. Plötzlich sind Gangster, zwielichtige Gestalten und brutale Schuldeneintreiber hinter einem Mann her, der selbst kaum versteht, warum.
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Bekannte Gesichter: Austin Butler (Elvis, Dune: Part Two, Eddington), Zoë Kravitz (Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen, Big Little Lies, Mad Max: Fury Road), Regina King (Watchmen, The Harder They Fall, Seven Seconds), Matt Smith (His House, The Crown, House of the Dragon) und Bad Bunny.
Geeignet für Fans von dreckigen New-York-Thrillern, schrägen Gangster-Ensembles und Filmen, in denen aus einer Kleinigkeit eine Katastrophe wird.
Nicht geeignet für Zuschauer, die bei Darren Aronofsky vor allem existenzielle Psychodramen wie „Black Swan“ oder „The Whale“ erwarten.
Highlight: Austin Butler spielt Hank nicht als coolen Actionhelden, sondern als angeschlagenen Typen, der in eine Welt geprügelt wird, für die er nicht gemacht ist. Gerade dieses Stolpern macht den Film reizvoll: Hank wird nicht zum genialen Strategen, sondern versucht, irgendwie zu überleben.
Schon gewusst? „Caught Stealing“ basiert auf Charlie Hustons Roman von 2004 und spielt im New York der 1990er-Jahre. Regie führte Darren Aronofsky.
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