Sirât
Ein Film wie ein Rauschzustand zwischen Ekstase und Abgrund: Oliver Laxe schickt in „Sirât“ eine Gruppe von Menschen auf eine existenzielle Reise durch karge Landschaften…
„I, Tonya“ erzählt die Geschichte der Eiskunstläuferin Tonya Harding, die trotz ihres großen Talents zwischen einer harten Kindheit, toxischen Beziehungen und einem Medienskandal zerrieben wird.
(Quelle: Joyn)
Genre: Biopic, Sportdrama, Schwarze Komödie
Für Fans von: Foxcatcher, The Wrestler, BlacKkKlansman
Awards: 3 Oscar-Nominierungen (u. a. Beste Hauptdarstellerin), Oscar für Allison Janney als Beste Nebendarstellerin, zahlreiche weitere Preise und Nominierungen (u. a. BAFTA, Golden Globes)
Worum geht’s? „I, Tonya“ folgt dem Aufstieg und Fall der US-Eiskunstläuferin Tonya Harding – von der Kindheit in einfachen Verhältnissen bis zum wohl berüchtigtsten Moment ihrer Karriere. Schon als Kind wird Tonya von ihrer Mutter LaVona mit gnadenloser Härte aufs Eis gedrängt. Talent ist reichlich vorhanden, Zuwendung dagegen kaum. Die Trainingshalle wird zum einzigen Ort, an dem Tonya Anerkennung findet – und selbst dort wird sie wegen ihres „unpassenden“ Auftretens, ihrer Herkunft und ihrer selbstgenähten Kostüme von Offiziellen und Jurys schief angesehen.
Der Film zeigt, wie Tonya trotz widriger Umstände an die Spitze kommt und als eine der ersten amerikanischen Läuferinnen den dreifachen Axel steht – eine sportliche Sensation. Gleichzeitig verschärfen sich die Konflikte abseits der Eisfläche: Die Beziehung zu ihrem Freund und späteren Ehemann Jeff Gillooly ist geprägt von Gewalt, Abhängigkeit und einem toxischen On-off-Muster. Zwischen einer ehrgeizigen Trainerin, ihrem chaotischen Ehemann und einer Mutter, die nie aufhört zu verletzen, versucht Tonya, Kontrolle über ihr Leben zu behalten.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Margot Robbie (Suicide Squad, Once Upon a Time in… Hollywood, Barbie), Sebastian Stan (Black Swan, Gone, A Different Man), Allison Janney (The West Wing, Juno, Mom), Julianne Nicholson (Mare of Easttown, Im August in Osage County, Blond), Paul Walter Hauser (In with the Devil, The Luckiest Man in America, Cruella), Bobby Cannavale (Boardwalk Empire, The Irishman, Nine Perfect Strangers)
Highlight: Besonders stark ist der Film, wenn er den Gegensatz zwischen der Hochglanz-Sportwelt und Tonya Hardings Herkunft aus prekären Verhältnissen herausarbeitet: Glitzerkleider auf dem Eis treffen auf Holzfällerjacken, Zigarettenqualm und ein heruntergekommenes häusliches Umfeld. Humor und Tragik liegen nah beieinander. Dass Margot Robbie Tonya nicht als Witzfigur anlegt, sondern als zutiefst verletzte, wütende, manchmal selbstzerstörerische Frau, macht den emotionalen Kern des Films aus, unterstützt von Allison Janneys schonungsloser Performance als kalte, aggressive Mutter.
Schon gewusst? Für die Rolle trainierte Margot Robbie monatelang auf dem Eis – die besonders schwierigen Elemente wie der dreifache Axel wurden zwar von Profi-Läuferinnen übernommen, doch viele Sprünge und Choreografien im Film stammen tatsächlich von ihr.
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