Sick of Myself
Was passiert, wenn Aufmerksamkeit zum wichtigsten Maßstab im Leben wird? „Sick of Myself“ erzählt mit bitterbösem Humor von Eifersucht, Selbstinszenierung und einer Frau, die für…
Ein bitterböses Märchen über Schönheit, Macht und Kontrolle: „The Ugly Stepsister“ erzählt von einer jungen Frau, deren Aufstieg zur Prinzessin zur extremen körperlichen und gesellschaftlichen Herausforderung wird.
(Quelle: Amazon Prime)
Genre: Drama, Satire, Horror
Für Fans von: Black Swan, Suspiria (2018), The Substance
Worum geht’s? Elvira reift im Schatten ihrer makellosen Stiefschwester Agnes zu einer jungen Erwachsenen heran und steht mit ihrer ehrgeizigen Mutter Rebekka kurz vor dem finanziellen Ruin. Als auch der neue Stiefvater sein Vermögen verliert, wird Elviras Weg zur Schönheit – und damit zur potenziellen Thronprinzessin – zu einer existenziellen Aufgabe. Rebekka drängt ihre Tochter zu radikalen körperlichen Eingriffen, um gesellschaftlich repräsentativer zu wirken und dem Prinzen Julian aufzufallen. Elvira begreift ihren eigenen Körper während dieser Prozeduren zunehmend als Projekt und Projektionsfläche. Der Film entfaltet sich als beißende Satire in märchenhafter Kulisse: opulente Ballroben und prunkvolle Säle treffen auf chirurgische Eingriffe und psychologischen Druck. „The Ugly Stepsister“ erzählt von Schönheitswahn, sozialem Aufstieg und Identität – und verwandelt das Märchenmotiv in einen alptraumhaften Kommentar über Körper, Kontrolle und Selbstbestimmung.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Lea Myren (Kids in Crime, Jenter, It’s All Relatives), Thea Sofie Loch Næss (The Last Kingdom, Delete Me, So long, Marianne), Ane Dahl Torp (The Wave – Die Todeswelle, Oslo Stories: Träume, Mord im Mittsommer), Flo Fagerli (The Scarab Flies at Dusk, Tilt, Nr. 24), Isac Calmroth (Evil, Veronika, Ondskan)
Highlight: Der Film überzeugt durch seine gekonnte Verbindung von Märchen- und Horrorästhetik: prachtvolle Kostüme und prunkvolle Kulissen treffen auf körperliche Transformation und psychologische Abgründe. Regisseurin Emilie Blichfeldt inszeniert ihr Debüt als ein fiebriges Spiel mit Stil, Satire und Body-Horror – visuell betörend, inhaltlich verstörend und atmosphärisch dicht.
Schon gewusst? Regisseurin Emilie Blichfeldt entwickelte „The Ugly Stepsister“ ursprünglich als Teil ihrer Abschlussarbeit an der Filmschule und ließ sich bei der Entwicklung des Films von klassischem Body‑Horror und experimenteller Horrorästhetik inspirieren. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Sundance Film Festival 2025 und wurde später in der Panorama-Sektion der Berlinale gezeigt.
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