Sirât
Ein Film wie ein Rauschzustand zwischen Ekstase und Abgrund: Oliver Laxe schickt in „Sirât“ eine Gruppe von Menschen auf eine existenzielle Reise durch karge Landschaften…
Ein bitterböses Märchen über Schönheit, Macht und Kontrolle: „The Ugly Stepsister“ erzählt von einer jungen Frau, deren Aufstieg zur Prinzessin zur extremen körperlichen und gesellschaftlichen Herausforderung wird.
(Quelle: Amazon Prime)
Genre: Drama, Satire, Horror
Für Fans von: Black Swan, Suspiria (2018), The Substance
Worum geht’s? Elvira reift im Schatten ihrer makellosen Stiefschwester Agnes zu einer jungen Erwachsenen heran und steht mit ihrer ehrgeizigen Mutter Rebekka kurz vor dem finanziellen Ruin. Als auch der neue Stiefvater sein Vermögen verliert, wird Elviras Weg zur Schönheit – und damit zur potenziellen Thronprinzessin – zu einer existenziellen Aufgabe. Rebekka drängt ihre Tochter zu radikalen körperlichen Eingriffen, um gesellschaftlich repräsentativer zu wirken und dem Prinzen Julian aufzufallen. Elvira begreift ihren eigenen Körper während dieser Prozeduren zunehmend als Projekt und Projektionsfläche. Der Film entfaltet sich als beißende Satire in märchenhafter Kulisse: opulente Ballroben und prunkvolle Säle treffen auf chirurgische Eingriffe und psychologischen Druck. „The Ugly Stepsister“ erzählt von Schönheitswahn, sozialem Aufstieg und Identität – und verwandelt das Märchenmotiv in einen alptraumhaften Kommentar über Körper, Kontrolle und Selbstbestimmung.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Lea Myren (Kids in Crime, Jenter, It’s All Relatives), Thea Sofie Loch Næss (The Last Kingdom, Delete Me, So long, Marianne), Ane Dahl Torp (The Wave – Die Todeswelle, Oslo Stories: Träume, Mord im Mittsommer), Flo Fagerli (The Scarab Flies at Dusk, Tilt, Nr. 24), Isac Calmroth (Evil, Veronika, Ondskan)
Highlight: Der Film überzeugt durch seine gekonnte Verbindung von Märchen- und Horrorästhetik: prachtvolle Kostüme und prunkvolle Kulissen treffen auf körperliche Transformation und psychologische Abgründe. Regisseurin Emilie Blichfeldt inszeniert ihr Debüt als ein fiebriges Spiel mit Stil, Satire und Body-Horror – visuell betörend, inhaltlich verstörend und atmosphärisch dicht.
Schon gewusst? Regisseurin Emilie Blichfeldt entwickelte „The Ugly Stepsister“ ursprünglich als Teil ihrer Abschlussarbeit an der Filmschule und ließ sich bei der Entwicklung des Films von klassischem Body‑Horror und experimenteller Horrorästhetik inspirieren. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Sundance Film Festival 2025 und wurde später in der Panorama-Sektion der Berlinale gezeigt.
In Artikeln des Streaming-Guides finden sich sogenannte Affiliate-Anzeigen, die Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort ein, wird der SPIEGEL-Verlag, aber nie der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt.
Ein Film wie ein Rauschzustand zwischen Ekstase und Abgrund: Oliver Laxe schickt in „Sirât“ eine Gruppe von Menschen auf eine existenzielle Reise durch karge Landschaften…
„The Night Agent“ beginnt als klassischer Politthriller im Schatten des Weißen Hauses und entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Macht, Geld und die…
Der Kalte Krieg wird oft als Machtspiel der Supermächte erzählt – „Ponies“ richtet den Blick auf jene, die im Schatten agieren. Zwei Frauen, unterschätzt und…
Ein Drama mit großer Fallhöhe: „After the Hunt“ versammelt mit Julia Roberts, Andrew Garfield und Ayo Edebiri ein hochkarätiges Ensemble und widmet sich einem moralisch…
Etwas stimmt hier nicht – und je länger man hinsieht, desto weniger lässt es sich greifen. „Longlegs“ ist ein Film, der sich leise entfaltet und…
1896 wird Manhattan von einem Serienmörder in Schrecken versetzt. Der Polizeichef New Yorks zieht den Psychologen Dr. Kreizler, den Zeitungsillustrator John Moore und die erste…