Tales from the Loop
„Tales from the Loop“ ist Science-Fiction der leisen Art: geheimnisvoll, melancholisch und voller Geschichten über Menschen, deren Alltag durch das Unerklärliche aus den Fugen gerät.
Guillermo del Toro interpretiert Mary Shelleys Klassiker als visuell überwältigendes Horror-Drama über Schöpfung, Schuld und die Sehnsucht nach Erlösung.
(Quelle: Netflix)
Genre: Gothic, Fantasy, Mystery, Drama
Für Fans von: The Shape of Water, Pan’s Labyrinth, Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities
Awards: Weltpremiere im Wettbewerb der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.
Die Neuinterpretation von Frankenstein läuft ab dem 7. November 2025 exklusiv bei Netflix im Streaming.
Worum geht’s? England in den 1850er-Jahren: Der brillante, aber besessene Wissenschaftler Victor Frankenstein will das Unmögliche schaffen – Leben erschaffen, wo keines sein dürfte. In einem von Blitzen durchzuckten Labor gelingt ihm das Experiment. Doch was als Triumph beginnt, wird bald zum Albtraum: Die Kreatur, die er erschafft, ist mehr als nur ein Monster. Sie ist das Echo seiner eigenen Schuld, seines Größenwahns und seines unterdrückten Mitgefühls. Del Toro erzählt die bekannte Geschichte mit epischer Wucht und emotionaler Tiefe. Von der eisigen Arktis bis zu den verfallenen Gemäuern seines Labors entfaltet sich ein visuelles Gedicht über Macht, Verantwortung und den Preis der Schöpfung. Jeder Schatten, jedes Geräusch, jede Bewegung spiegelt die Frage: Wer ist hier eigentlich das wahre Monster?
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Oscar Isaac als Victor Frankenstein (Dune, Ex Machina, Inside Llewyn Davis), Jacob Elordi als die Kreatur (Saltburn, Priscilla, Euphoria), Mia Goth als Elizabeth Lavenza (A Cure for Wellness, MaXXXine, Emma), Christoph Waltz als Dr. Pretorius (Inglourious Basterds, Der Gott des Gemetzels, The French Dispatch).
Highlight: Del Toro verwandelt „Frankenstein“ in ein opulentes Gleichnis über Schöpfungsdrang und Zerstörung. Mit aufwendig gestalteten Kulissen, einem Spiel aus Licht und Schatten und intensiven Nahaufnahmen entsteht eine Atmosphäre zwischen Albtraum und Poesie. Die Kreatur ist hier kein bloßes Ungeheuer – sie ist das Herz des Films, verletzlich, wütend, suchend. So wird aus dem berühmten Horrorklassiker eine zutiefst berührende Geschichte über Menschlichkeit, Scham und die ewige Frage, ob Erlösung möglich ist.
Schon gewusst? Der Film feierte am 30. August 2025 in Venedig Premiere – und wurde mit einer 13-minütigen Standing-Ovation des Publikums gefeiert. Guillermo del Toro arbeitete fast dreißig Jahre an dieser Vision. Für die Gestaltung der Kreatur ließ er sich von klassischen Universal-Monstern inspirieren, aber auch von Figuren aus seinem eigenen filmischen Kosmos.
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