The Housemaid – Wenn sie wüsste
Was wie ein Neuanfang wirkt, entpuppt sich schnell als ein gefährliches Spiel: In „The Housemaid“ wird eine Haushälterin zur stillen Beobachterin eines Ehelebens, das hinter…
Ein einsamer gestrandeter Mann freundet sich mit einer angespülten Leiche an. Mit der Zeit hilft sie ihm bei allerlei Problemen.
(Quelle: Amazon Prime Video)
Genre: Drama, Komödie, Fantasy
Für Fans von: Der Leuchtturm, The Lobster, Guns Akimbo, Black Mirror
Awards: 31 Nominierungen, 8 Gewinne. Darunter 2016 Official Fantàstic Competition: Best Actor (Daniel Radcliffe), 2016 Directing Award: Dramatic (Daniel Kwan und Daniel Scheinert)
Worum geht’s? Hank (Paul Dano) ist auf einer einsamen Insel gestrandet und fristet ein einsames Dasein. Da seine Hoffnung auf Rettung schwindend klein ist, greift er kurzerhand zum Strick. Doch plötzlich erblickt er am Strand einen angeschwemmten Körper (Daniel Radcliffe), der seinen letzten Atemzug bereits vor einiger Zeit getan haben muss. Die entweichenden Winde des Körpers geben Hank genug Anlass, um mit „Manny“, wie er den Toten tauft, ins Gespräch zu kommen. In Hanks Einsamkeit wird Manny zu einem nützlichen Begleiter auf dem beschwerlichen Weg nach Hause.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Daniel Radcliffe (Harry Potter-Reihe, Guns Akimbo, Horns, David Holmes: Der Junge, der überlebt hat), Paul Dano (The Batman, Prisoners, There Will Be Blood), Timothy Eulich (Everything Everywhere All at Once, Twilight – Biss zum Morgengrauen), Mary Elizabeth Winstead (The Parts You Lose, Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn)
Schon gewusst? Inhaltlich ist in diesem Film weniger ein Schweizer Soldat gemeint (Swiss Army Man), als eine Anlehnung an das englische Wort Swiss Army Knife (Schweizer Taschenmesser). Denn der tote Mann, den der gestrandete Hank „Manny“ tauft, weist mindestens ebenso viele nützliche Funktionen auf, wie ein Schweizer Taschenmesser…
Highlight: Absurd, surreal, verstörend, abscheulich? Man könnte diesem Film sehr viele Attribute zusprechen, doch er bewegt sich galant zwischen den Genres und den vielen Emotionen, die er hervorruft. Zwischen Fäkalhumor und tiefer Metaebene verstreichen mitunter nur Sekunden und ergeben einen skurrilen Arthouse-Film, der garantiert nicht unberührt lässt.
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