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Lesbian Space Princess

Queer, knallbunt und ziemlich durchgeknallt: Lesbian Space Princess schickt eine schüchterne Weltraumprinzessin auf eine galaktische Rettungsmission – und erzählt dabei mit viel Witz und Herz von Selbstzweifeln, Liebeskummer und dem Mut, den eigenen Platz im Universum zu finden.

Lesbian Space Princess (Quelle: Salzgeber)

Genre: Animationsfilm, Science-Fiction, Komödie, Fantasy, Romanze
Für Fans von: Steven Universe, Rick and Morty, Nimona

Awards: Teddy Award als Bester Spielfilm bei der Berlinale 2025, 2. Platz beim Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2025 sowie Publikumspreise beim Adelaide Film Festival und Sydney Film Festival. Später folgten weitere Festivalauszeichnungen, unter anderem in Sitges, sowie mehrere AACTA-Nominierungen.


Lesbian Space Princess (2025)

Worum geht’s? Saira ist Prinzessin auf dem Planeten Clitopolis, fühlt sich in ihrer Rolle aber alles andere als sicher. Zwischen selbstbewussten Royals, einer queeren Glamourwelt und den Erwartungen ihrer Mütter wirkt sie eher schüchtern, zweifelnd und fehl am Platz. Als sich dann auch noch ihre Freundin Kiki von ihr trennt, ist Saira am Boden. Doch lange bleibt keine Zeit für Liebeskummer: Kiki wird von den Straight White Maliens entführt, einer satirisch überzeichneten Truppe heterosexueller Alien-Männer. Als Lösegeld verlangen sie die königliche Labrys, eine mächtige Doppelaxt und Symbol lesbischer Kraft – nur kann Saira diese nicht beschwören. Aber sie macht sich trotzdem auf den Weg durchs All. Begleitet von der non-binären Musikerin Willow und einem ziemlich unkorrekten Raumschiff beginnt für sie eine Rettungsmission, die auch zu einerReise zu mehr Selbstvertrauen wird.

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Highlight: „Lesbian Space Princess“ ist vor allem deshalb so besonders, weil der Film seine Albernheit nie versteckt. Der Humor ist frech, manchmal derb, oft absurd und voller Wortspiele, aber dahinter steckt keine reine Gag-Maschine. Der Film nimmt Sairas Verletzlichkeit ernst, ohne dabei zu schwermütig zu werden. Gerade diese Mischung macht ihn so charmant: eine quietschbunte Weltraumkomödie, die mit Drag Queens, Popstars, problematischen Raumschiffen und einem glitzernden Sci-Fi-Setting spielt, zugleich aber von Einsamkeit, emotionaler Abhängigkeit und Selbstakzeptanz erzählt.

Schon gewusst? In einem Interview bei Salzgeber verriet Emma Hough Hobbs, dass im Film zahlreiche kleine Animationswitze versteckt sind. Besonders nerdig: Während die Figuren meist drei Finger und einen Daumen haben, wurde Saira bewusst mit vier Fingern und einem Daumen gezeichnet. Auch ihr Handy-Schlüsselanhänger ist ein Insider-Gag – er verweist auf „Der Babadook“, der in der queeren Popkultur ein überraschendes Eigenleben entwickelt hat.


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