What We Do in the Shadows
Drei Vampire leben in einer WG und versuchen, alltäglichen Herausforderungen und übernatürlichen Besuchern Herr zu werden. Das Ergebnis: eine hochgelobte Mockumentary mit sechs Staffeln.
Ein verfluchtes Hotel, ein mörderischer Clown und ein Spielzeugaffe mit tödlichen Fähigkeiten: Stephen King hat das Horrorkino geprägt wie kaum ein anderer. Diese fünf Verfilmungen zeigen, warum seine Geschichten auch Jahrzehnte später noch das Fürchten lehren.
(Quelle: Jack Nicholson in Shining | IMDB)
Kaum ein Schriftsteller versteht es so gut wie Stephen King, aus alltäglichen Situationen einen echten Albtraum zu machen. Mal genügt ein harmloses Kinderspielzeug, mal verwandelt sich ein gemütliches Hotel in einen Ort des Grauens. Dabei sind es nicht immer die übernatürlichen Bedrohungen, die seine Geschichten so unheimlich machen. Oft lauern die schlimmsten Monster in den Menschen selbst. Seit Jahrzehnten inspiriert der amerikanische Bestsellerautor Hollywood zu immer neuen Horrorfilmen. Einige davon sind längst Kult, andere haben erst vor Kurzem bewiesen, dass King bei Horror immer noch der Mann der Stunde ist. Von Stanley Kubricks legendärem „Shining“ bis zum blutigen „The Monkey“: Diese fünf Verfilmungen garantieren Gänsehaut pur!
„Hier ist Johnny!“
Worum geht’s? Jack Torrance (Jack Nicholson) hofft auf einen Neuanfang. Der ehemalige Lehrer und angehende Schriftsteller nimmt einen Job als Winterhausmeister im abgelegenen Overlook Hotel an. Gemeinsam mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und Sohn Danny (Danny Lloyd) zieht er in das riesige Gebäude, das während der kalten Jahreszeit von der Außenwelt abgeschnitten ist. Doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge. Danny besitzt eine übersinnliche Gabe und sieht immer mehr erschreckende Visionen. Und während die Bilder des Jungen immer unheimlicher werden, verändert sich auch sein Vater zunehmend. Jack wird immer unberechenbarer und seine Aggressionen nehmen zu. Lauert tatsächlich etwas Böses im Hotel oder verliert er langsam den Verstand?
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Bekannte Gesichter: Jack Nicholson (Einer flog über das Kuckucksnest, About Schmidt, Departed – Unter Feinden), Shelley Duvall (Nashville, Popeye, Drei Frauen), Scatman Crothers (Aristocats, Hong Kong Phooey, Einer flog über das Kuckucksnest)
Geeignet für Fans von psychologischem Horror, beklemmender Atmosphäre und schleichendem Wahnsinn.
Nicht geeignet für Zuschauer, die eher eine rasante Action erwarten.
Highlight: Stanley Kubricks Meisterwerk zählt zu den einflussreichsten Horrorfilmen aller Zeiten. Statt auf blutige Schockmomente setzt der Regisseur auf eine beklemmende Stimmung, die sich immer weiter zuspitzt. Die endlosen Hotelflure, das menschenleere Labyrinth und die unheimliche Stille machen das Overlook Hotel selbst zu einer Art Hauptfigur. Dazu kommt Jack Nicholsons zunehmend wahnsinnige Darstellung, die bis heute für Gänsehaut sorgt.
Schon gewusst? Im Roman trägt das unheimliche Hotelzimmer die Nummer 217, im Film dagegen 237. Die Betreiber der Timberline Lodge, die als Außenkulisse diente, befürchteten, dass Gäste das tatsächlich existierende Zimmer 217 nach dem Film meiden könnten. Deshalb änderte Kubrick kurzerhand die Nummer.
„Sie haben nicht viel Vertrauen in die Menschheit, oder?“ – „Gar keine.“
Worum geht’s? Nach einem heftigen Unwetter legt sich ein ungewöhnlich dichter Nebel über eine amerikanische Kleinstadt. Als der Künstler David Drayton (Thomas Jane) mit seinem Sohn Billy (Nathan Gamble) im örtlichen Supermarkt einkauft, bricht plötzlich Panik aus. Aus den weißen Schwaden tauchen grausame Kreaturen auf, die alles angreifen, was sich ihnen nähert. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Menschen verschanzen sich Vater und Sohn im Supermarkt. Doch während draußen das Unbekannte lauert, kommen drinnen Geduld und Vertrauen immer mehr an ihre Grenzen. Besonders die religiöse Fanatikerin Mrs. Carmody (Marcia Gay Harden) nutzt die wachsende Angst, um die Eingeschlossenen auf ihre Seite zu ziehen. Schon bald wird klar, dass die Monster nicht die einzige Gefahr sind.
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Bekannte Gesichter: Thomas Jane (The Punisher, Deep Blue Sea, Hung – Um Längen besser), Marcia Gay Harden (Mystic River, Pollock, Into the Wild), Laurie Holden (The Walking Dead, Silent Hill, The Boys)
Geeignet für Fans von düsteren Endzeitgeschichten, Monsterhorror und beklemmenden Überlebensdramen.
Nicht geeignet für Zuschauer, die besonders grausame Wendungen und ausweglose Szenarien nicht ertragen.
Highlight: Regisseur Frank Darabont, der bereits Kings „Die Verurteilten“ und „The Green Mile“ verfilmte, macht aus der Geschichte weit mehr als einen gewöhnlichen Monsterfilm. Zwar sorgen die Kreaturen für reichlich Schrecken, doch die eigentliche Bedrohung entwickelt sich innerhalb des Supermarkts. Aus anfänglicher Solidarität werden Misstrauen, religiöser Fanatismus und offene Feindseligkeit. Besonders Marcia Gay Harden überzeugt als unheimliche Eiferin. Das berüchtigte Finale macht den Film endgültig unvergesslich.
Schon gewusst? Das Filmende unterscheidet sich erheblich von Stephen Kings ursprünglicher Geschichte. Regisseur Frank Darabont entschied sich für einen wesentlich radikaleren Schluss – und bekam dafür ausdrücklich die Zustimmung des Autors. King lobte vor allem den Mut, auf ein versöhnliches Hollywood-Ende zu verzichten.
„Du wirst auch schweben.“
Worum geht’s? In der amerikanischen Kleinstadt Derry verschwinden immer wieder Kinder auf rätselhafte Weise. Eines der Opfer ist der kleine Georgie, dessen älterer Bruder Bill (Jaeden Martell) den Verlust nicht verkraften kann. Gemeinsam mit seinen Freunden versucht er herauszufinden, was hinter den mysteriösen Ereignissen steckt. Die Jugendlichen, die sich selbst „Club der Verlierer“ nennen, machen dabei eine schreckliche Entdeckung: Tief unter Derry lauert ein uraltes Wesen, das sich von Angst ernährt. Es kann seine Gestalt verändern und erscheint besonders häufig als grinsender Clown Pennywise (Bill Skarsgård). Doch während die Freunde gegen das übernatürliche Grauen kämpfen, müssen sie sich auch mit Mobbing, familiären Problemen und dem Erwachsenwerden auseinandersetzen.
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Bekannte Gesichter: Bill Skarsgård (Nosferatu – Der Untote, The Crow, John Wick: Kapitel 4), Jaeden Martell (Knives Out – Mord ist Familiensache, The Book of Henry, Masters of Sex), Finn Wolfhard (Stranger Things, Ghostbusters: Legacy, Der Distelfink), Sophia Lillis (Sharp Objects, Asteroid City, Gretel & Hänsel)
Geeignet für Fans von übernatürlichem Horror und Coming-of-Age-Geschichten.
Nicht geeignet für Zuschauer mit ausgeprägter Angst vor Clowns oder einer Abneigung gegen intensive Schockmomente.
Highlight: Regisseur Andy Muschietti gelingt eine reizvolle Melange aus einem klassischen Horrorfilm und einer bewegenden Freundschaftsgeschichte. Zwischen Fahrradausflügen und typischen Teenagerproblemen entwickelt sich eine Geschichte, die stellenweise an „Stranger Things“ erinnert – bis Pennywise auftaucht. Bill Skarsgård verleiht dem mörderischen Clown eine verstörende Mischung aus kindlicher Verspieltheit und blankem Wahnsinn. Aber auch das Zusammenspiel der jungen Darsteller macht „Es“ zu weit mehr als einem gewöhnlichen Schocker.
Schon gewusst? Für Pennywise‘ besonders verstörenden Blick war nicht immer Computertechnik nötig. Bill Skarsgård kann sein linkes Auge tatsächlich nach außen wandern lassen. Der Schauspieler nutzte diese ungewöhnliche Fähigkeit gezielt für diese Rolle.
„Erinnerungen sind die wahren Geister.“
Worum geht’s? Fast 40 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen im Overlook Hotel ist aus dem kleinen Danny Torrance ein erwachsener Mann geworden. Doch die Erinnerungen an den mörderischen Wahnsinn seines Vaters verfolgen Dan (Ewan McGregor) bis heute. Lange versucht er, seine Vergangenheit im Alkohol zu ertränken, bis ihm schließlich ein Neuanfang gelingt. Als die junge Abra Stone (Kyliegh Curran) Kontakt zu ihm aufnimmt, holt ihn seine übersinnliche Gabe, das sogenannte „Shining“, erneut ein. Auch Abra besitzt diese Fähigkeit, allerdings in noch stärkerem Maße. Und damit ist sie ins Visier einer mörderischen Sekte geraten. Die geheimnisvolle Rose the Hat (Rebecca Ferguson) und ihre Anhänger ernähren sich von den Kräften begabter Kinder, um ihr eigenes Leben zu verlängern. Jetzt muss Dan sich seiner Vergangenheit stellen, um Abra zu beschützen.
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Bekannte Gesichter: Ewan McGregor (Fargo, Trainspotting – Neue Helden, Moulin Rouge!), Rebecca Ferguson (Dune, Dune: Part Two, Silo), Cliff Curtis (Avatar: Way of Water, Fear the Walking Dead, Whale Rider)
Geeignet für Fans von übernatürlichem Horror, düsteren Geistergeschichten und natürlich „Shining“.
Nicht geeignet für Zuschauer, die den langsamen Spannungsaufbau und besonders grausame Szenen mit Kindern meiden möchten.
Highlight: Horror-Spezialist Mike Flanagan verbindet die beklemmende Atmosphäre von „Shining“ mit einer eigenständigen Geschichte über Schuld, Sucht und die Dämonen der Vergangenheit. Ewan McGregor überzeugt als gebrochener Dan, während Rebecca Ferguson eine faszinierend grausame Gegenspielerin verkörpert. Besonders reizvoll sind die zahlreichen Verbindungen zum Originalfilm, die nicht nur nostalgische Erinnerungen wecken, sondern dem Grauen eine neue Dimension verleihen.
Schon gewusst? Für die Fortsetzung ließ Mike Flanagan Teile des Overlook Hotels originalgetreu nachbauen. Dafür nutzte das Team unter anderem alte Baupläne und Bildmaterial von Stanley Kubricks Film. So entstanden die berühmten Flure und Räume fast 40 Jahre später erneut.
„Wer den Affen kontrolliert, hat Kontrolle über Leben und Tod.“
Worum geht’s? Als die Zwillingsbrüder Hal und Bill (Christian Convery) auf dem Dachboden einen alten Spielzeugaffen entdecken, ahnen sie nicht, welches Grauen sie damit entfesseln. Die aufziehbare Figur sieht zunächst harmlos aus. Doch jedes Mal, wenn der Affe seine Trommel schlägt, kommt es zu einem grausamen Todesfall. Die Brüder versuchen verzweifelt, das unheimliche Spielzeug loszuwerden. Schließlich scheint der Spuk ein Ende zu haben und beide gehen getrennte Wege. Doch 25 Jahre später beginnt die mysteriöse Mordserie erneut. Inzwischen erwachsen, müssen Hal und Bill (beide Theo James) sich nicht nur ihrer schrecklichen Vergangenheit stellen, sondern auch ihrer zerrütteten Beziehung. Denn das Böse lässt sich offenbar nicht so einfach beseitigen.
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Bekannte Gesichter: Theo James (The White Lotus, The Gentlemen, Die Bestimmung – Divergent), Tatiana Maslany (Orphan Black, She-Hulk: Die Anwältin, Keeper), Elijah Wood (Der Herr der Ringe, Sin City, Wilfred), Adam Scott (Severance, Big Little Lies, Parks and Recreation)
Geeignet für Fans von blutigen Horrorkomödien, schwarzem Humor und herrlich absurden Todesfällen.
Nicht geeignet für Zuschauer, die explizite Gewalt, makabre Scherze und übertriebenes Gemetzel nicht mögen.
Highlight: Wer Stephen King vor allem mit schleichendem Grusel verbindet, erlebt hier eine ziemlich blutige Überraschung. Regisseur Osgood Perkins, bekannt durch „Longlegs“, verwandelt die Kurzgeschichte in eine bitterböse Horrorkomödie voller grotesker Einfälle. Die Todesfälle sind bewusst überzogen und schwanken ständig zwischen schockierend und absurd komisch. Dahinter steckt aber auch eine Geschichte über familiäre Schuld und die Angst, das eigene Unglück an die nächste Generation weiterzugeben.
Schon gewusst? In Stephen Kings Originalgeschichte schlägt der Spielzeugaffe noch zwei Zimbeln gegeneinander. Im Film spielt er dagegen Trommel. Laut Regisseur Osgood Perkins hatten die Produzenten wegen einer ähnlichen Figur in „Toy Story 3“ Bedenken hinsichtlich der Rechte. Also wurde aus dem Zimbelaffen kurzerhand ein Trommler.
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