M – Eine Stadt sucht einen Mörder
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Eine düster-romantische Frankenstein-Neuinterpretation mit Starbesetzung: „The Bride!“ interpretiert die klassische Monster-Geschichte neu und rückt dabei die Perspektive der ikonischen „Braut“ in den Mittelpunkt. Regisseurin Maggie Gyllenhaal mischt Gothic-Ästhetik mit modernen Figuren und schafft eine ungewöhnliche Mischung aus Horror, Drama und schwarzem Humor.
(Quelle: © Warner Bros.)
Genre: Horror, Drama, Fantasy
Für Fans von: Poor Things, Crimson Peak, The Shape of Water
Awards: Aktuell noch keine nennenswerten Auszeichnungen
Worum geht’s? Im Zentrum der Geschichte steht ein Experiment, das schiefgeht – oder vielleicht gerade deshalb funktioniert. In einer von Verfall und Exzess geprägten Welt wird eine Frau aus den Überresten verschiedener Körperteile erschaffen und zurück ins Leben geholt. Doch anders als in klassischen Frankenstein-Erzählungen geht es hier weniger um den Schöpfer als um das Geschöpf selbst. Die neu erschaffene „Braut“ findet sich in einer Gesellschaft wieder, die sie weder versteht noch akzeptiert. Zwischen Neugier, Angst und Ablehnung schwankend, wird sie zur Projektionsfläche für all das, was Menschen an sich selbst fürchten. Während ihr Schöpfer eigene Ziele verfolgt und die Kontrolle über sein Werk behalten will, beginnt sie, eine eigene Identität zu entwickeln – jenseits der Rolle, die ihr zugedacht wurde.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Jessie Buckley (Men, Hamnet, Kleine schmutzige Briefe), Christian Bale (The Dark Knight, American Psycho, I’m Not There), Annette Bening (American Beauty, The Kids Are All Right, Tod auf dem Nil), Penélope Cruz (Vicky Cristina Barcelona, Mord im Orient Express, Blow), Peter Sarsgaard (Dopesick, Frau im Dunkeln, The Batman), Jake Gyllenhaal (Aus Mangel an Beweisen, Der Pakt, Die Kunst des toten Mannes)
Highlight: „The Bride!“ bewegt sich zwischen grotesken Momenten, tragischen Begegnungen und überraschend humorvollen Szenen. Dabei wird die klassische Monster-Thematik um Fragen nach Selbstbestimmung, Körperlichkeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung erweitert. Die „Braut“ ist nicht nur Opfer, sondern zunehmend eine eigenständige Figur, die ihre Existenz hinterfragt und aktiv gestaltet. Im Verlauf entwickelt sich daraus eine Geschichte über Freiheit und Selbstermächtigung – eingebettet in eine visuell opulente, bewusst stilisierte Welt, die sich zwischen viktorianischer Ästhetik und Moderne bewegt.
Schon gewusst? Der Film versteht sich als lose Neuinterpretation von „Die Braut des Frankenstein“ (1935), greift dabei jedoch bewusst moderne Themen wie Identität und Selbstbestimmung auf. Statt eines klassischen Monsterdramas entsteht so eine eigenständige, stilistisch mutige Neufassung des Stoffes.
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