Das Institut
Mit "Das Institut" schafft es erneut ein Stephen-King-Roman auf den Bildschirm. Für die düstere Atmosphäre sorgt nicht nur Kings gewohnter Ton, sondern auch Produzent Jack…
Es gibt Filme, die schaut man sich nicht ein- oder zweimal, sondern immer wieder an. Weil sie etwas in einem ausgelöst haben, weil sie anders sind oder weil sie sich einfach gut anfühlen.
(Quelle: Prime Video)
Der Plot ist längst bekannt, die Handlung auch – und trotzdem drückt man wieder auf „Play“. Denn bei manchen Filmen braucht es weder die Spannung, noch den Kitzel des Ungewissen. Vielmehr sind sie wie alte Freunde, denen man gerne einen Besuch abstattet. Oder ein Urlaubsort, in dem man immer wieder aufs Neue eincheckt, weil man einfach weiß, was einen erwartet und man die Aussicht liebt.
„Ich werde nie wütend, weil ich gelernt habe, dass das schlechtes Benehmen bedeutet. Aber heute wurde ich wütend – und das war wunderbar!“
Worum geht’s? Die unglückliche Hausfrau Evelyn Couch (Kathy Bates) trifft in einem Seniorenheim auf die lebensfrohe Ninny Threadgoode (Jessica Tandy). Ninny beginnt, ihr die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft aus den 1930er-Jahren zu erzählen: Die wilde Idgie (Mary Stuart Masterson) und die sanfte Ruth (Mary-Louise Parker) betrieben damals gemeinsam das „Whistle Stop Cafe“ in Alabama. Die Geschichte gibt Evelyn endlich die Kraft, ihr eigenes Leben grundlegend zu verändern.
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Bekannte Gesichter: Mary Stuart Masterson (Benny & Joon, Ist sie nicht wunderbar?, The Cake Eaters), Kathy Bates (Misery, Titanic, American Horror Story), Jessica Tandy (Miss Daisy und ihr Chauffeur, Die Vögel), Constance Shulman (Strawberry Mansion, The Broken Ones)
Geeignet für Fans von berührenden Generationenporträts, Südstaatennostalgie und Geschichten über Frauenfreundschaft wie in Die Bienenkönigin oder Magnolien aus Stahl.
Nicht geeignet für Zuschauer, die schnelle Action oder ein hohes Erzähltempo erwarten.
Highlight: Kathy Bates’ grandioser Befreiungsschlag auf einem Supermarktparkplatz („TOWANDA!“), der bis heute zu den unterhaltsamsten Momenten der Filmgeschichte zählt.
Schon gewusst? Das für die Dreharbeiten genutzte Set in Juliet, Georgia wurde nach dem Riesenerfolg des Films in ein echtes Restaurant umgewandelt – dort werden bis heute frittierte grüne Tomaten serviert.
„Warum hat unsere Kindheit dich nicht kaputt gemacht? – Weil es einen großen Unterschied gibt: Ich hatte dich.“
Worum geht’s? Nach dem Tod ihrer Mutter treffen die Schwestern Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) auf ihren lange abwesenden Vater Gustav (Stellan Skarsgård). Der war einst ein gefeierter Regisseur und wagt nun sein Comeback. Nora, die als Theaterschauspielerin arbeitet, bietet er die Hauptrolle in seinem Film an. Doch als diese ablehnt, besetzt er die Rolle mit einem Hollywoodstar (Elle Fanning), was alte Wunden und verdrängte Familienkonflikte endgültig aufbrechen lässt.
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Bekannte Gesichter: Renate Reinsve (Der schlimmste Mensch der Welt, Presumed Innocent), Stellan Skarsgård (Dune, Chernobyl, Mamma Mia!), Elle Fanning (The Great, Maleficent, Super 8), Anders Danielsen Lie (Der schlimmste Mensch der Welt, Oslo 31. August)
Geeignet für Fans von nuanciertem, skandinavischem Autorenkino, Familiendramen und vielschichtigen Figuren wie in Der schlimmste Mensch der Welt oder Szenen einer Ehe.
Nicht geeignet für Zuschauer, die leichtfüßige, geradlinige Unterhaltung ohne emotionale Schärfe suchen.
Highlight: Die Dynamik zwischen Renate Reinsve und Stellan Skarsgård, die fragile Beziehung zwischen Vater und Tochter auf eine so mitreißende, aber sanfte Art und Weise spielen, dass jede Nuance spürbar wird.
Schon gewusst? Joachim Triers Drama feierte bei den Festspielen in Cannes 2025 große Erfolge und gewann den Großen Preis der Jury. Vogue nannte ihn unter anderem „Den besten Film des Jahres“.
„Nein!? – Doch! – Ohh!“
Worum geht’s? Der Theaterautor Antoine Brisebard (Louis de Funès ) wird von einem skrupellosen Erpresser unter Druck gesetzt. Um dem Ganzen ein Ende zu machen, plant er den perfekten Mord. Als sich tatsächlich ein schrecklicher Unfall ereignet und ein Schuss fällt, muss die Leiche schleunigst verschwinden. Das Fundament eines neuen Gartenpavillons scheint die ideale Zuflucht zu sein – wenn da nicht ständig unangekündigte Gäste und neugierige Handwerker unterwegs wären.
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Bekannte Gesichter: Louis de Funès (Der Gendarm von St. Tropez, Louis das Schlitzohr), Bernard Blier (Mein Onkel der Gangster, Den Mörder trifft man am Buffet), Claude Gensac (Balduin der Heiratsmuffel, Oscar, Treibsand)
Geeignet für Fans von zeitlosem französischen Slapstick, schwarzem Humor und rasanten Verwechslungskomödien sowie typischen Louis-de-Funès-Filmen.
Nicht geeignet für Liebhaber von leisen, subtilen Komödien oder modernen Krimis.
Highlight: Der ikonische Wortwechsel „Nein!“ – „Doch!“ – „Oh!, der bis heute dank der genialen Synchronisation in Deutschland Kultstatus genießt.
Schon gewusst? Louis de Funès war Zeit seines Lebens eigentlich ein eher ruhiger und schüchterner Mensch, der sich am wohlsten im eigenen Garten fühlte. Er lebte auf einem Schloss und züchtete dort seine Rosen. Ihm zu Ehren wurde sogar eine Rosensorte benannt.
„Das Abenteuer wartet!“
Worum geht’s? Der grimmige Witwer Carl Fredricksen steht vor dem Einzug ins Altersheim. Um das zu verhindern und vor allem, um ein Versprechen an seine verstorbene Frau Ellie einzulösen, bindet er Tausende Heliumballons an sein Haus und fliegt kurzerhand gen Südamerika. Was er nicht ahnt: Der übereifrige Pfadfinder Russell hat sich versehentlich auf seine Veranda geschlichen. Gemeinsam stolpern die beiden in einchaotisches Abenteuer voller sprechender Hunde, seltsamer Vögel und unerwarteter Freundschaften.
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Bekannte Gesichter (Sprecher): Ed Asner (Elf, Cobra Kai), Christopher Plummer (Knives Out, Beginner); Deutsche Stimmen: Fred Maire (Harry Potter, Jim Knopf und die Wilde 13), Otto Waalkes
Geeignet für Fans von Animationsfilmen mit Abenteuercharakter und viel Herz, zum Beispiel WALL-E, Hoppers oder Alles steht Kopf.
Nicht geeignet für Menschen, die sich einen reinen Feelgood-Film ohne tiefere Bedeutung wünschen
Highlight: Die ersten zehn Minuten des Films, in dem es ohne Dialoge, dafür aber mit sehr viel Gefühl um das Leben von Carl und Ellie geht. Gerade für einen Animationsfilm ist dieser Einstieg extrem emotional und traurig, was ihn aber auch so besonders macht.
Schon gewusst? Ein Team von National Geographic brachte 2011 ein kleines Haus mit 300 riesigen Wetterballons tatsächlich zum Fliegen und bewies, dass die Physik hinter der Filmidee im kleinen Maßstab funktioniert.
„Ich beobachte das Leben gerne ohne Voreingenommenheit. Aber hier ist ein Muster, dem ich folge: Der Fall präsentiert sich als Donut. Ein Etwas mit einem Loch in der Mitte.“
Worum geht’s? Der wohlhabende Krimiautor Harlan Thrombey (Christopher Plummer) wird am Morgen nach seinem 85. Geburtstag tot in seinem Zimmer aufgefunden. Was nach Selbstmord aussieht, ruft bald den Privatdetektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) auf den Plan. Und der merkt schnell: Jedes Mitglied der zerstrittenen Verwandtschaft hat ein Motiv – und etwas zu verbergen.
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Bekannte Gesichter: Ana de Armas (Blonde, War Dogs, Knock Knock), Daniel Craig (Keine Zeit zu sterben, Casino Royale, Verblendung), Christopher Plummer (Alles Geld der Welt, Das Vermächtnis der Tempelritter), Katherine Langford (Tote Mädchen lügen nicht, Love Simon)
Geeignet für Fans von klassischen Whodunit-Krimis im Geiste von Agatha Christie mit schwarzem Humor à la Mord im Orient Express.
Nicht geeignet für Fans von blutigen True-Crime-Geschichten oder düsterem Nordic Noir.
Schon gewusst? Der helle Strickpullover, den Chris Evans im Film trägt, entwickelte sich nach Kinostart zu einem weltweiten Phänomen und war bei Herstellern monatelang ausverkauft.
„Ich habe einfach keine Lust mehr, so zu tun, als wäre immer alles perfekt.“
Worum geht’s? Der Episodenfilm verwebt die Lebensrealitäten verschiedener Frauen: Eine junge Mutter (Karoline Herfurth) kämpft mit dem veränderten Körper nach der Geburt, eine Lehrerin (Nora Tschirner) versucht vergeblich, den Schönheitsidealvorgaben der Datingwelt zu entsprechen, und ein Teenager (Emilia Schüle) leidet unter den Vorstellungen der Modelbranche. Obwohl ihre Probleme auf den ersten Blick ganz unterschiedlich sind, drehen sie sich im Kern um dasselbe: was die Gesellschaft als Körperbild vorgibt und welch enormen Druck das ausübt.
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Bekannte Gesichter: Karoline Herfurth (Fack ju Göhte, SMS für Dich, Das perfekte Geheimnis), Emilia Schüle (Freche Mädchen, High Society, Ku’Damm 56), Nora Tschirner (Keinohrhasen, Tatort, Doctor’s Diary)
Geeignet für Fans von lebensnahen Dramen, ehrlichen Beziehungsporträts und Filmen mit gesellschaftlicher Relevanz wie Little Miss Sunshine oder I Feel Pretty.
Nicht geeignet für Zuschauer, die mit episodenhaft erzählten Beziehungsgeschichten wenig anfangen können.
Highlight: „Wunderschön“ ist keine klassisch-deutsche Komödie, sondern beschäftigt sich intensiv mit Themen wie Körperbildern, Selbstzweifeln und Überforderung, ohne dabei jedoch den Humor zu verlieren.
Schon gewusst? Karoline Herfurth führt nicht nur Regie und spielt eine der Hauptrollen, sondern verarbeitet im Drehbuch zahlreiche persönliche Umfragen und Gespräche mit Frauen über deren Körperbild.
„Das ist meine Geschichte. Das ist das Opfer, das mein Vater gebracht hat. Das war sein Geschenk an mich.“
Worum geht’s? In den 1930er-Jahren erobert der jüdische Kellner Guido (Roberto Benigni) mit Witz und Charme das Herz der Lehrerin Dora (Nicoletta Braschi). Jahre später wird das Familienglück zerschlagen: Guido und sein kleiner Sohn Giosuè (Giorgio Cantarini) werden in ein Konzentrationslager deportiert. Um seinen Sohn vor dem Grauen zu schützen, macht Guido dem Jungen vor, dass das gesamte Lagerleben ein großes, wettbewerbsartiges Spiel sei.
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Bekannte Gesichter: Roberto Benigni (To Rome with Love, Asterix & Obelix gegen Caesar), Nicoletta Braschi (Down by Law, Mystery Train), Giorgio Cantarini (Gladiator)
Geeignet für Fans von poetischen Tragikomödien, die einen zum Lachen und Weinen bringen wie zum Beispiel Der Club der totendichter oder Jojo Rabbit.
Nicht geeignet für Abende, an denen man reine, sorgenfreie Unterhaltung sucht.
Highlight: Der berühmte Satz „Buongiorno Principessa“, mit der Guido (Roberto Benigni) seine Dora (Nicoletta Braschi) begrüßt und der selbst in den dunkelsten Zeiten noch ein wenig Licht scheinen lässt.
Schon gewusst? Bei der Oscarverleihung 1999 war Regisseur und Hauptdarsteller Roberto Benigni so überwältigt, dass er vor Freude über seinen Sieg über die Rückenlehnen der Kinostühle im Publikum kletterte.
„Was immer du tust, liebe es. So wie du den Vorführraum geliebt hast, als du ein kleiner Junge warst.“
Worum geht’s? Der erfolgreiche Regisseur Salvatore (Salvatore Cascio) erhält in Rom die Nachricht vom Tod des alten Dorffilmvorführers Alfredo (Philippe Noiret). Die Nachricht löst eine Welle von Erinnerungen an seine Kindheit in einem sizilianischen Dorf aus: Damals verbrachte der kleine „Toto“ jede freie Minute im Dorfkino „Cinema Paradiso“ und fand in Alfredo einen Freund, der ihm die Magie der Leinwand nahebrachte.
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Bekannte Gesichter: Philippe Noiret (Der Postmann, Das große Fressen), Jacques Perrin (Die Kinder des Monsieur Mathieu)
Geeignet für Fans von nostalgischen Filmklassikern, italienischem Kino und Liebeserklärungen an die Kunst des Geschichtenerzählens wie bei The Artist oder La La Land.
Nicht geeignet für Zuschauer, die schnelle Schnitte und ständige Action erwarten.
Highlight: Die berühmte Schlussszene mit der Filmrolle der ehemals von der Zensur herausgeschnittenen Kussszenen, untermalt von Ennio Morricones Musik
Schon gewusst? Der Film war bei seiner Erstaufführung in Italien ein Flop. Erst als er für das Festival in Cannes um rund 30 Minuten gekürzt wurde, begann sein Siegeszug bis zum Oscar.
„Ich darf keine Angst haben. Die Angst tötet das Bewusstsein. Die Angst ist der kleine Tod, der die totale Vernichtung bringt.“
Worum geht’s? Der junge Paul (Timothée Chalamet) wird auf den gefährlichen Wüstenplaneten Arrakis versetzt, wo seine Adelsfamilie die Ausbeutung des wertvollen Rohstoffs „Spice“ übernehmen soll. Doch die Familie gerät in einen Hinterhalt ihrer Erzfeinde. Paul muss in die lebensfeindliche Wüste fliehen. Dort erkennt er, dass ihm weit mehr vom Schicksal vorherbestimmt ist, als er je ahnen konnte.
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Bekannte Gesichter: Timothée Chalamet (Wonka, Call Me by Your Name), Zendaya (Euphoria, Spider-Man: No Way Home), Rebecca Ferguson (Mission: Impossible – Dead Reckoning, Silo), Oscar Isaac (Ex Machina, Moon Knight), Jason Momoa (Aquaman, Game of Thrones)
Geeignet für Fans von bildgewaltigen Settings, epischen Dystopien und den Regiearbeiten von Denis Villeneuve wie in Blade Runner 2049.
Nicht geeignet für Zuschauer, die eine in sich geschlossene Handlung in einem einzigen Film erwarten
Highlight: Die atemberaubenden Wüstenaufnahmen, die vor allem im Wadi Rum in Jordanien und in der Liwa-Wüste (Rub al-Chali) in Abu Dhabi gedreht wurden.
Schon gewusst? Komponist Hans Zimmer schlug die Zusammenarbeit mit Christopher Nolan für „Tenet“ aus, um die Musik für „Dune“ zu schreiben, weil er seit seiner Jugend ein glühender Fan der Buchvorlage ist.
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Mit "Das Institut" schafft es erneut ein Stephen-King-Roman auf den Bildschirm. Für die düstere Atmosphäre sorgt nicht nur Kings gewohnter Ton, sondern auch Produzent Jack…
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