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Julia Mähl

An ihren ersten Kinofilm erinnert sich Julia bis heute: Da war diese Aufregung im Bauch, die sie erst mal mit Popcorn – süß und salzig gemischt – stillen musste und die sich in den Momenten kurz vorher ins Unermessliche steigerte. Die großen Augen, als der Kinovorhang aufzog, und die Stille, die sich langsam über das Publikum senkte. Kopf aus, Film an, bis heute.

Denn was damals mit „Ein Königreich für ein Lama“ begann, ist mittlerweile zu einer ausgewachsenen Leidenschaft geworden – und glücklicherweise auch zum Beruf. Denn nach ihrem Journalismus-Studium und der Journalistenschule wagte Julia den Sprung ins kalte Wasser und in die Selbstständigkeit, was dazu führte, dass Filmrezensionen, Serienempfehlungen und Interviews mit Schauspieler*innen heute zum Alltag gehören.

Weil sie davon nicht genug bekommen kann, wird aber auch in der Freizeit fleißig gestreamt. Neben einer übergroßen Leidenschaft für Horrorfilme und -serien à la „Spuk in Hill House“, „The Substance“, „Ich seh Ich seh“ und „Funny Games“, liebt Julia alte Filme mit weniger Action und viel Atmosphäre. Ganz vorne mit dabei sind „Ferris macht blau“ von 1986 und „Unternehmen Petticoat“ aus dem Jahr 1959. Wohlfühlserien wie „Off Campus“ gehören für sie genauso zum Alltag wie Serien im Stil von „Gestern waren wir noch Kinder“, „Normal People“ oder „Fleabag“.

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