Der phönizische Meisterstreich
Ein verschachtelter Wirtschaftskrimi im typischen Wes-Anderson-Kosmos: „Der phönizische Meisterstreich“ verbindet trockenen Humor mit einer Geschichte über Macht, Einfluss und familiäre Spannungen – inszeniert mit der…
„Tote Mädchen lügen nicht“ zeigt die gescheiterte Coming-of-Age-Geschichte von Hannah Baker. Nach ihrem Suizid hinterlässt sie nicht nur Trauer, sondern vor allem die Frage nach Schuldigen.
(Quelle: Netflix)
Genre: Drama
Für Fans von: Outer Banks, Euphoria, One of Us Is Lying
Staffeln: 4 Staffeln
Worum geht’s? Zwei Wochen nach dem Suizid seiner Mitschülerin, und Schwarm, Hannah Baker (Katherine Langford) erhält Clay Jensen (Dylan Minnette) ein Paket mit sieben Audiokassetten. Darauf hört er von Hannah erzählt die 13 Gründe für ihren Suizid, darunter explizit Personen, denen sie eine Mitschuld zuweist. Die Kassetten sind an alle ‚Schuldigen‘ gerichtet, demnach weiß Clay, dass auch er eine Rolle in Hannahs Entscheidung gespielt hat. Hannahs Geschichte wird in Rückblicken erzählt, die immer mehr Geheimnisse und Straftaten der Schüler enthüllt. In der Gegenwart konfrontiert Clay die anderen auf den Kassetten genannten Personen und gerät so ins Visier seiner Mitschüler, die auf den Kassetten gar nicht gut wegkommen. Während Clay versucht, Aufmerksamkeit über die Mitschuld an Hannahs Suizid zu verbreiten und Gerechtigkeit nach ihrem Tod verlangt, versuchen andere, die belastenden Kassetten geheim zu halten.
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Bekannte Gesichter: Dylan Minnette (The Open House, Die Coopers – schlimmer geht immer, The Dropout), Alisha Boe (The Buccaneers, Yes, God, Yes – Böse Mädchen beichten nicht, Do Revenge), Katherine Langford (Cursed – Die Auserwählte, Zerplatzt, Love, Simon), Brandon Flynn (Hellraiser – Das Schloss zur Hölle, Binge, Looks That Kill), Justin Prentice (Glee, iCarly, Awkward – Mein sogenanntes Leben)
Highlights: „Tote Mädchen lügen nicht“ behandelt belastende und schwierige Themen wie Suizid, sexuellen Missbrauch, Gewalt, Diskriminierung und Drogensucht, die zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene belasten. Während einige Kritiker die Serie genau dafür kritisieren und vor einer Traumatisierung oder Nachahmung der Geschehnisse warnen, loben andere die Repräsentation dieser tabuisierten Probleme.
Schon gewusst? Die erste Staffel basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jay Asher aus dem Jahr 2007. Zuerst war die Serie nur als Miniserie geplant, die mit den Handlungen der Romanvorlage abschließen sollte.
Worum geht’s? Hannahs Mutter, die vor allem die Schule für den Suizid verantwortlich macht, zieht gegen die Institution vor Gericht. Als Zeugen werden auch die ‚Schuldigen‘ aus den Kassetten verhört und nicht nur Hannahs Erlebnisse kommen hier zur Sprache. Neben dem Gerichtsprozess und den traumatischen Ereignissen, die dieser wieder aufleben lässt, belasten Mobbing, Drogensucht und psychische Probleme die Schüler der High School. Staffel 2 zeigt, dass Hannahs psychischen Probleme kein Einzelfall sind. Zudem wird der Fokus von den Schülerinnen und Schülern sowie deren Familien auf die Institution erweitert und die Frage nach Verantwortung gestellt.
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Bekannte Gesichter: Gleiches Ensemble wie Staffel 1
Highlights: Mit dem Gerichtsprozess sowie Hannahs Kassetten eröffnet sich die Frage der Schuld am Suizid der Schülerin. Zuschauer bekommen Einblick in eine gescheiterte Coming-of-Age-Geschichte und wie diese durch das Elternhaus, die Schule und Mitschüler geprägt wird. „Tote Mädchen lügen nicht“ weigert sich, Hannahs Geschichte als Einzelfall abzutun und versucht, die Vielschichtigkeit von (Eigen-)Verantwortung und Schuld darzustellen.
Schon gewusst? Schauspielerin und Sängerin Selena Gomez wurde erst als Schauspielerin für Hannah in Betracht gezogen, hat sich dann jedoch als Produzentin an der Serie beteiligt. Sie selbst spricht sich positiv gegenüber der Umsetzung aus und begrüßt die Kritik um Themen wie Suizid, sexuellen Missbrauch und Drogenkonsum, die diese Probleme dadurch in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken, statt unter den Teppich gekehrt zu werden.
Worum geht’s? Nach einem versuchten Amoklauf und dem Gerichtsprozess rund um Hannahs Suizid sind die Schüler der Liberty High School mitgenommen und traumatisiert. Nach dem Homecoming-Spiel der Football-Mannschaft verschwindet auch noch Bryce Walker (Justin Prentice), dessen Name auf Hannahs Kassetten und im Gerichtsprozess häufiger fiel. Der Verdacht fällt sofort auf Clay Jensen, doch wie in Staffel 1 werden nach und nach immer mehr Geheimnisse enthüllt, die mehreren Schülern ein Motiv für Bryces Verschwinden geben.
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Bekannte Gesichter: Gleiches Ensemble wie Staffel 1, Grace Saif (Anansi Boys, Night Out)
Highlights: Der verhinderte Amoklauf an der Liberty High School spricht ein reales Problem amerikanischer Schulen an. Wie schon bei Hannahs Selbstmord, werden die Beweggründe der Teenager beleuchtet und Kritik an fehlender Hilfeleistung durch Eltern, Lehrer und Mitschüler geübt.
Schon gewusst? Einige Institutionen wie die Universität Michigan oder die Medizinische Universität Wien haben versucht, mit Studien eine Steigerung des Suizidrisikos bei Teenagern durch den Konsum der Serie zu erforschen. Obwohl die Studien als nicht repräsentativ und aussagekräftig eingestuft werden können, betonen sie das Suizidrisiko in dieser Altersgruppe sowie das Potenzial der Unterhaltungsindustrie für die Aufklärung und Prävention.
Worum geht’s? Die Zustände an der Liberty High School spitzen sich zu. Nach zwei Morden im Football-Team, übt dieses Druck auf Clay aus, um die Wahrheit herauszufinden. Dieser gerät nach Hannahs Suizid, dem Amoklaufversuch sowie den Taten seiner Mitschüler an seine psychischen Grenzen. Immer mehr Sicherheitsmaßnahmen der Polizei sollen die Schüler schützen, helfen jedoch nicht bei den psychischen Spuren und Traumata, die die Schulzeit hinterlassen hat.
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Bekannte Gesichter: Gleiches Ensemble wie Staffel 1, Deakan Bluman (Americana, The Lion’s Den, First Love)
Highlights: Im Serienfinale wird das Ausmaß der Geschehnisse der Schulzeit an der Liberty High School bewusst gemacht. Hannahs Suizid der ersten Staffel belastet die Mitschüler bis zum Ende der Schulzeit, Rivalitäten enden im Mord und nicht jeder Schuldige erhält eine angemessene Strafe.
Schon gewusst? Fans können sich über ein Making-of zur ersten und zweiten Staffel freuen, in denen neben den Produzent*innen und Schauspieler*innen auch Psycholog*innen zu Wort kommen.
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