Meine brillante Karriere
„Würde meine Geschichte den Namen eines Mannes tragen, würden sie mein Können nie infrage stellen.“ Dass Sybylla lieber Schriftstellerin werden will als reich zu heiraten,…
Wenn es draußen langsam herbstlich wird, holen diese drei Filme den Sommer zurück ins Wohnzimmer.
(Quelle: Leonine)
Die Tage werden wieder kürzer, die Abende kühler und allmählich kündigt sich der Herbst an. Auf dem Bildschirm muss der Sommer aber noch längst nicht vorbei sein. Sonnige Leichtigkeit und das Gefühl grenzenloser Möglichkeiten, aber auch Sehnsucht und Melancholie lassen sich mit diesen drei Filmen über die letzten warmen Tage hinaus konservieren.
„Heute, morgen, gestern ist doch alles das Gleiche“
Worum geht’s? In „Palm Springs“ endet der Sommer buchstäblich nie, denn in Max Barbakows schriller Komödie stecken der zynische Nyles (Andy Samberg) und die von Schuldgefühlen geplagte Bridesmaid Sarah (Cristin Milioti) in einer Zeitschleife fest. Wieder und wieder erleben sie die Hochzeitsfeier von Sarahs Schwester im sonnigen Palm Springs.
Während Nyles sich seinem Schicksal scheinbar längst ergeben hat, sucht Sarah verzweifelt nach einem Ausweg. Zwischen hemmungslosen Eskapaden des immer gleichen Tages und waghalsigen Versuchen, der Endlosschleife zu entkommen, kommen sich die beiden schließlich näher und erfahren, dass selbst im vermeintlichen Stillstand Veränderung möglich ist.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Andy Samberg (Brooklyn Nine-Nine, Saturday Night Live, Die Rosenschlacht), Cristin Milioti (The Penguin, Black Mirror, Fargo), J.K. Simmons (La La Land, Juno, Whiplash), Peter Gallagher (Grace & Frankie, O.C., California, American Beauty), Meredith Hagner (Carl Hiaasen’s Bad Monkey, Search Party, Ingrid Goes West)
Geeignet für Fans von schwarzem Humor und ungewöhnlichen Storylines, die auch mal ins Absurde driften.
Nicht geeignet für Zuschauer, die eine klassische RomCom erwarten und mit skurrilen Sci-Fi- und Fantasy-Elementen wenig anfangen können.
Highlight: Sonne, Palmen, Drinks im Pool, eine nicht enden wollende Party und dazu ein Soundtrack, der mit seinen lässigen 70s-Vibes sommerliche Leichtigkeit versprüht. Unvergesslich ist dabei Nyles’ routinierte Choreographie durch die feiernde Hochzeitsgesellschaft. Doch statt den Sommer nur zu konservieren, lädt „Palm Springs“ dazu ein, über Ausweglosigkeit, festgefahrene Verhaltensmuster oder nichts Geringeres als die Bedeutung des Lebens zu philosophieren.
Schon gewusst? Gedreht wurde zwar nicht, wie der Titel vermuten lassen könnte, in Palm Springs. Dennoch ist die sommerliche Wüstenlandschaft nicht bloß eine Studiokulisse. Gefilmt wurde unter anderem in Santa Clarita und Palmdale im Süden Kaliforniens.
„Der Arzt hat gesagt, wir haben Asthma und müssen sofort Eis essen.“
Worum geht’s? In den Sommerferien verwandelt sich für die sechsjährige Moonee (Brooklynn Prince) ihr Zuhause im „Magic Castle Motel“ unweit der Walt Disney World Florida zum Abenteuerspielplatz. Grenzenlos und unbedarft streunen sie und ihre Freunde über das farbenfrohe, aber heruntergekommene Motelgelände, erschleichen sich Eiscreme, werfen Wasserbomben und gehen dem mürrischen und zugleich fürsorglichen Motelmanager Bobby (Willem Dafoe) auf die Nerven. Währenddessen versucht Moonees Mutter Halley (Bria Vinaite) sich und ihre Tochter mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Willem Dafoe (Spider-Man, Poor Things, Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit), Brooklynn Prince (Home Before Dark, Little Wing), Caleb Landry Jones (Three Billboards Outside Ebbing, Missouri, Finch, Get Out)
Geeignet für Fans von Filmen wie Aftersun oder „Moonrise Kingdom“, die eine Geschichte vor allem aus der kindlichen Perspektive erzählen.
Nicht geeignet für alle, die einen klassischen Feel-Good-Sommerfilm sehen wollen, der pure Leichtigkeit versprüht.
Highlight: In Sean Bakers Sommerdrama treffen märchenhafte Bilder auf harte soziale Realitäten. Princes Moonee zieht die Zuschauer mit ihrer quirligen Energie und ansteckenden Lebensfreude in ihre Welt und lässt so die Magie eines unbeschwerten Kindheitssommers aufleben. Gleichzeitig ist die Härte ihres Alltags hinter der bunten Kulisse allgegenwärtig, was den Film zu einem sehenswerten Sommerfilm mit Tiefe macht.
Schon gewusst? Das „Magic Castle Motel“ existiert tatsächlich und befindet sich in Kissimmee nur wenige Kilometer entfernt von der „Walt Disney World“. Die Motels entlang des Highway 192 wurden ursprünglich für Disney-Touristen gebaut, wurden nach der Finanz- und Immobilienkrise aber zu günstigen Langzeitunterkünften für Menschen, die sich regulären Wohnraum nicht mehr leisten können.
„Aber was ist mit meinem Traum?“
Worum geht’s? Zehn Jahre nach dem Indie-Hit „Garden State“ liefert Zach Braff mit „Wish I Was Here“ eine sommerliche Tragikomödie über das Erwachsenwerden und die Sehnsucht nach Sinn und Leichtigkeit zwischen verpassten Träumen und wachsender Verantwortung. Mittdreißiger Aidan (Zach Braff) wartet noch immer auf seinen schauspielerischen Durchbruch und lebt mit seiner Frau Sarah (Kate Hudson) und ihren gemeinsamen Kindern Grace (Joey King) und Tucker (Pierce Gagnon) im sonnigen Los Angeles. Als sein Vater Gabe (Mandy Patinkin) schwer erkrankt, ist Aidan gezwungen, seinen bisherigen Lebensentwurf und seine Prioritäten völlig neu zu sortieren.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Zach Braff (Scrubs, Garden State, Carl Hiaasen’s Bad Monkey), Kate Hudson (Running Point, Song Sung Blue, Almost Famous – Fast berühmt), Jim Parsons (The Big Bang Theory, Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen, Young Sheldon) Mandy Patinkin (Homeland, Die Braut des Prinzen, The Good Fight) Joey King (We Were the Lucky Ones, Fargo, The Act)
Geeignet für Fans von sentimentalen Indie-Komödien mit eigenwilligem Humor und vielen warmherzigen Momenten.
Nicht geeignet für Menschen, die sich nach unbeschwerter Sommerunterhaltung frei von Melancholie und Kitsch sehnen.
Highlight: Mit seinem verträumten Soundtrack und dem lässig-entspannten Setting Südkaliforniens fängt „Wish I Was Here“ eine sommerliche Atmosphäre ein, die nicht nur von Leichtigkeit, sondern auch von Aufbruch und Veränderung erzählt.
Schon gewusst? Hauptdarsteller, Autor und Regisseur Zach Braff finanzierte „Wish I Was Here“ teilweise durch Kickstarter-Spenden seiner Fans. Dass ein etablierter Hollywood-Schauspieler eine Crowdfunding Plattform nutzte, die eigentlich unabhängigen Filmschaffenden zu gute kommen soll, sorgte für Kritik.
In Artikeln des Streaming-Guides finden sich sogenannte Affiliate-Anzeigen, die Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort ein, wird der SPIEGEL-Verlag, aber nie der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt.
„Würde meine Geschichte den Namen eines Mannes tragen, würden sie mein Können nie infrage stellen.“ Dass Sybylla lieber Schriftstellerin werden will als reich zu heiraten,…
Kurz vor dem Ende seines Studiums wird der brillante Guy Anatole für die mysteriöse Talamasca-Organisation als Spion rekrutiert.
Nach „Interview with the Vampire“ ist „Mayfair Witches“ die nächste Serien-Adaption der Romane von Bestseller-Autorin Anne Rice.
Christopher Nolan macht Homers berühmtes Epos zu einem bildgewaltigen Kinoabenteuer: Matt Damon kämpft sich als Odysseus durch eine Welt voller Götter, Monster und Gefahren –…
Unter der katalanischen Sonne lebt eine reiche Familie abgeschottet in ihrer eigenen Welt. Doch als der älteste Sohn die Villa verlassen will, geraten die gegenseitigen…
Nach der Filmadaption „Der goldene Kompass“ (2007) setzt „His Dark Materials“ die gleichnamige Roman-Triloge von Autor Philip Pullman erneut filmisch um – diesmal als Serie…