The Housemaid – Wenn sie wüsste
Was wie ein Neuanfang wirkt, entpuppt sich schnell als ein gefährliches Spiel: In „The Housemaid“ wird eine Haushälterin zur stillen Beobachterin eines Ehelebens, das hinter…
Ein intensives Porträt von Sehnsucht und Selbstverlust: In „Queer“ verkörpert Daniel Craig einen entwurzelten Schriftsteller im Mexiko der 1950er-Jahre, der in Rausch und Verlangen nach Wahrheit und Zugehörigkeit sucht.
(Quelle: Mubi)
Genre: Drama, Romanze, Historisch
Für Fans von: Call Me by Your Name, A Single Man, Carol
Awards: Unter anderem nominiert bei den Golden Globes 2025 für die beste schauspielerische Leistung (Daniel Craig) und bei den Filmfestspielen Venedig 2025 für den besten Film.
Worum geht’s? William Lee (Daniel Craig) treibt im Mexiko der 1950er-Jahre durchs Leben – entwurzelt, benommen vom Opium und vom Gefühl, keinen Platz mehr in der Welt zu haben. Erst als er den jungen Ex-Soldaten Eugene Allerton (Drew Starkey) kennenlernt, regt sich in ihm etwas, das lange verschüttet war: Zuneigung, Begierde, Hoffnung. Doch die Nähe zu Eugene wird schnell zu einem gefährlichen Spiel zwischen Sehnsucht und Selbstzerstörung. Luca Guadagnino (Call Me by Your Name, Bones and All, Suspiria) inszeniert dieses Liebesdrama mit betörender Sinnlichkeit und melancholischer Klarheit.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Daniel Craig (Knives Out – Mord ist Familiensache, Logan Lucky, James Bond 007), Drew Starkey (Outer Banks, The Devil All the Time, The Hate U Give), Jason Schwartzman (The Last Showgirl, Darjeeling Limited, The French Dispatch), Lesley Manville (Disclaimer, Back to Black, The Crown).
Highlight: „Queer“ lebt von seiner betörenden Atmosphäre: Nächte voller Rauch und Unsicherheiten, Farben, die zwischen Verfall und Schönheit schweben, und eine Kamera, die nie urteilt, sondern beobachtet. Daniel Craig zeigt sich darin so offen und verletzlich wie selten – weit entfernt vom Image des makellosen Helden. Guadagnino formt daraus kein klassisches Liebesdrama, sondern ein intensives Stück Kino über Begehren, Schuld und die Sehnsucht, sich selbst wiederzufinden. Ein Film, der lange nachhallt – leise, aber unaufdringlich eindringlich.
Schon gewusst? Der Film basiert auf der halb-autobiografischen Novelle „Queer“ von William S. Burroughs (Mitte der 1950er Jahre verfasst) und feierte seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig 2024 im Wettbewerb. In einigen Ländern wurde die Vorführung wegen der offen gezeigten Homosexualität und den vorherrschenden Drogenthemen kontrovers diskutiert.
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