Ghosts
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Gore Verbinski meldet sich mit einem wilden Sci-Fi-Ritt zurück: „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ schickt Sam Rockwell als zerzausten Zeitreisenden in ein Diner, wo ausgerechnet eine Gruppe sehr unterschiedlicher Fremder die Menschheit vor einer KI-Apokalypse retten soll.
(Quelle: © Constantin Film)
Genre: Science-Fiction, Action, Abenteuer, Komödie, Satire
Für Fans von: 12 Monkeys, Don’t Look Up, Everything Everywhere All at Once
Awards: –
Worum geht’s? Um Punkt 22:10 Uhr betritt ein Mann ein geschäftiges Diner in Los Angeles. Er sieht aus, als hätte ihn die Zukunft ausgespuckt und dabei vergessen, ihm ein Heldenkostüm mitzugeben: abgetragene Kleidung, Plastikponcho, Kinderrucksack, Schläuche, Elektroschrott – und etwas in der Hand, das wie ein Zünder wirkt. Niemand schenkt ihm große Aufmerksamkeit. Genau das ist schon der erste Witz des Films: In dieser Welt muss die Apokalypse schon ziemlich laut werden, damit Menschen kurz vom Smartphone hochsehen. Der Mann behauptet, aus einer nahen, postapokalyptischen Zukunft zu kommen. Dort habe sich die Menschheit durch ihre Abhängigkeit von virtuellen Welten und künstlicher Intelligenz selbst an den Rand des Untergangs gebracht. Nun sei genau dieses Diner der Ort, an dem eine Revolution beginnen müsse. Das Problem: Er weiß nicht, welche der anwesenden Personen dafür geeignet sind. Also versucht er es wieder und wieder. Als die Handlung einsetzt, steckt er bereits in seinem 117. Anlauf.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Sam Rockwell (Three Billboards Outside Ebbing, Missouri, Moon, The White Lotus), Juno Temple (Ted Lasso, Fargo, Venom: The Last Dance), Haley Lu Richardson (The White Lotus, Split, Jane the Virgin), Michael Peña (Ant-Man, A Working Man, Narcos: Mexico), Zazie Beetz (Atlanta, Joker, The Harder They Fall), Asim Chaudhry (People Just Do Nothing, Black Mirror: Bandersnatch, Person of Interest), Tom Taylor (House of the Dragon, Doctor Foster, The Last Kingdom), Anna Acton (Brassic, Topsy and Tim, Roadkill), Dominique Maher (G20, Mr. No Pain, Warrior)
Highlight: Der Film erzählt seine Geschichte überdreht und manchmal bewusst albern. Verbinski setzt auf absurde Einfälle und einen Ton, der zwischen Panik, Witz und echter Verlorenheit pendelt. Hinter der grellen Oberfläche liegt aber ein erstaunlich trauriger Kern: Viele Figuren fliehen auf ihre Weise vor der Wirklichkeit – in digitale Ersatzwelten, in künstlich nachgebildete Erinnerungen, in Routinen oder in den Glauben, dass irgendjemand aus der Zukunft schon wissen wird, was zu tun ist. Gerade dadurch wirkt Sam Rockwells Figur nicht wie der klassische Retter aus dem Sci-Fi-Kino. Er ist kein souveräner Actionheld, sondern ein erschöpfter, improvisierender Überlebender, der seine Mission offenbar schon viel zu oft verpatzt hat. Das macht den Film besonders menschlich. Die Rettung der Welt hängt von einer Gruppe angeschlagener Menschen ab, die im falschen Moment am falschen Ort sitzen – und vielleicht gerade deshalb die richtigen sein könnten.
Schon gewusst? Sam Rockwells Kostüm wog laut Produktionsangaben rund 18 Kilogramm. Für den Look wurden unter anderem Schläuche, Kabel, kaputte Schaltkreise und andere elektronische Fundstücke verwendet.
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