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Bones and All

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die sich tief in die dunklen Seiten menschlicher Existenz vorwagt: „Bones and All“ erzählt von einer intensiven Verbindung zweier Außenseiter, deren Liebe ebenso ehrlich wie gefährlich ist – und die sich auf einer Reise durch ein raues Amerika selbst begegnen.

Timothée Chalamet und Taylor Russell in Bones and All (Quelle: © 2022 Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.)

Genre: Drama, Horror, Liebesfilm, Roadmovie
Für Fans von: Call Me by Your Name, Raw, Natural Born Killers

Awards: Silberner Löwe für die beste Regie (Luca Guadagnino) und die Beste Nachwuchsschauspielerin (Taylor Russell) bei den Filmfestspielen von Venedig 2022 sowie zahlreiche weitere Nominierungen


Bones and All (2022)

Worum geht’s? Im Mittelpunkt steht die junge Maren, die ein Leben am Rand der Gesellschaft führt – nicht aus freien Stücken, sondern wegen eines dunklen Geheimnisses, das sie seit ihrer Kindheit begleitet. Gemeinsam mit ihrem Vater zieht sie rastlos durch die USA, immer auf der Flucht vor der Vergangenheit und vor dem, was sie selbst ist. Doch eines Tages verschwindet ihr Vater plötzlich und lässt sie allein zurück – mit nichts als einer Kassette, etwas Geld und einer vagen Spur zu ihrer Mutter. Maren macht sich daraufhin auf eine Reise quer durch ein Amerika der 1980er-Jahre, das ebenso weitläufig wie trostlos wirkt. Unterwegs begegnet sie anderen Menschen, die ein ähnliches Schicksal teilen – Außenseiter mit einem unstillbaren Hunger, der sie voneinander unterscheidet und zugleich verbindet. Besonders prägend ist die Begegnung mit Lee, einem ebenso verletzlichen wie unberechenbaren jungen Mann, der sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzt. Zwischen Maren und Lee entwickelt sich eine zarte, intensive Beziehung, die gleichermaßen von Nähe und Gefahr geprägt ist. Ihre gemeinsame Reise wird zu einem Balanceakt zwischen dem Wunsch nach Normalität und der unausweichlichen Realität ihrer Existenz. Während sie versuchen, ihren Platz in der Welt zu finden, werden sie immer wieder mit moralischen Grenzen, Schuldgefühlen und existenziellen Fragen konfrontiert.

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Bekannte Gesichter: Timothée Chalamet (Call Me by Your Name, Dune, Like A Complete Unknown), Taylor Russell (Escape Room, Waves, Lost in Space), Mark Rylance (The Outfit, Don’t Look Up, Dunkirk), Michael Stuhlbarg (After the Hunt, The Shape of Water, Fargo), André Holland (Moonlight, The Knick, American Horror Story), Chloë Sevigny (Feud, The Act, Matrjoschka)

Highlight: „Bones and All“ erzählt eine melancholische Geschichte über Zugehörigkeit, Selbstakzeptanz und die Suche nach Liebe in einer Welt, die für Menschen wie Maren und Lee keinen Platz vorgesehen hat. Gewalt ist besonders präsent, wird aber nie zum Selbstzweck – vielmehr spiegelt sie die innere Zerrissenheit der Figuren wider und verstärkt die emotionale Wucht ihrer Reise.

Schon gewusst? „Bones and All“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Camille DeAngelis, der bereits vor der Verfilmung für seine ungewöhnliche Mischung aus Horror und Coming-of-Age bekannt war.


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