Lanterns
Was tun, wenn man gegen seinen Willen den eigenen Nachfolger ausbilden muss? In „Lanterns“ muss ein intergalaktischer Cop gemeinsam mit seinem Lehrling nicht nur einen…
Ein Möbelhaus, eine geheimnisvolle Tür und dahinter scheinbar endlose gelbe Flure: Chiwetel Ejiofor gerät in „Backrooms“ in eine Welt, die nach tristem Alltag aussieht – und sich doch jeder vertrauten Logik entzieht.
(Quelle: A24)
Genre: Horror, Science-Fiction, Thriller
Für Fans von: Vivarium, I’m Thinking of Ending Things, Longlegs
Awards: Mehrfach nominiert, unter anderem bei den Fangoria Chainsaw Awards, den Critics Choice Super Awards und den Astra Midseason Movie Awards.
Worum geht’s? Clark (Chiwetel Ejiofor) betreibt ein Möbelhaus und steckt nach dem Ende seiner Ehe in einer persönlichen Krise. Weil er inzwischen sogar in seinem Geschäft lebt, versucht seine Therapeutin Mary (Renate Reinsve), ihn wieder auf festen Boden zu bringen. Doch eines Nachts entdeckt Clark im Keller des Möbelhauses einen Zugang zu einem Ort, der sich mit normaler Logik kaum erklären lässt: ein scheinbar endloses Labyrinth aus gelb tapezierten Räumen, leeren Fluren und flackernden Leuchtstoffröhren. Clark beginnt, die seltsame Welt zu erkunden und holt schließlich seine Mitarbeiter Kat (Lukita Maxwell) und Bobby (Finn Bennett) dazu. Was zunächst wie eine unglaubliche Entdeckung wirkt, wird schnell bedrohlich. Die Räume scheinen sich jeder festen Ordnung zu entziehen, Entfernungen und Übergänge ergeben keinen Sinn – und möglicherweise ist die Gruppe dort nicht allein. Als eine Erkundung schiefgeht, wird auch Mary in das Rätsel der „Backrooms“ hineingezogen.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Chiwetel Ejiofor (Der Marsianer – Rettet Mark Watney, Venom: The Last Dance, Bridget Jones – Verrückt nach ihm), Renate Reinsve (Der schlimmste Mensch der Welt, A Different Man, Sentimental Value), Mark Duplass (The Morning Show, Creep, Togetherness), Finn Bennett (True Detective, A Knight of the Seven Kingdoms, Black Doves), Lukita Maxwell (Shrinking, Generation, Afraid)
Highlight: Regisseur Kane Parsons übersetzt diesen Internet-Mythos nicht einfach in eine klassische Monstergeschichte. Lange leere Gänge, eine unmögliche Architektur, VHS-Bilder und eine dröhnende Geräuschkulisse sorgen dafür, dass schon vermeintlich ganz normale Räume falsch wirken. Gerade weil die „Backrooms“ zunächst so gewöhnlich aussehen, entwickelt das Labyrinth eine besonders unangenehme Atmosphäre.
Schon gewusst? Für den Film entstanden auf vier Studiobühnen rund 2.800 Quadratmeter echte Backrooms-Kulissen – mit verwinkelten Gängen, Sackgassen und unterschiedlich hohen Ebenen. Das Labyrinth war so unübersichtlich, dass sich selbst Mitglieder der Crew gelegentlich darin verirrten. Für die Ausstattung wurden außerdem rund 2.700 Quadratmeter Teppich und mehr als 3.400 Quadratmeter Tapete verarbeitet.
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