London im Jahr 1814 ist ein dreckiger Ort voller Gewalt und Intrigen. In „Taboo“ kehrt Tom Hardy als geheimnisvoller James Delaney aus Afrika dorthin zurück und gerät mitten hinein in einen gefährlichen politischen Machtkampf, in dem niemand mit offenen Karten spielt.
Worum geht’s? 1814 kehrt James Keziah Delaney (Tom Hardy ) nach zehn Jahren in Afrika überraschend nach London zurück. Die meisten hielten ihn längst für tot. Nun will er das Erbe seines verstorbenen Vaters antreten und übernimmt damit auch ein kleines Stück Land an der nordamerikanischen Westküste. Nootka Sound scheint zunächst kaum von Bedeutung zu sein, entwickelt sich aber schnell zum Mittelpunkt eines politischen Machtkampfs zwischen Großbritannien, den Vereinigten Staaten und der mächtigen Ostindien-Kompanie. Delaney weigert sich zu verkaufen und macht sich damit gefährliche Feinde. Gleichzeitig versucht er, das angeschlagene Handelsunternehmen seiner Familie neu aufzubauen und herauszufinden, was hinter dem Tod seines Vaters steckt. Je tiefer er gräbt, desto enger zieht sich das Netz aus Verrat, Gewalt und Geheimnissen zusammen. Delaney selbst ist von seiner Zeit in Afrika schwer gezeichnet – und es ist nicht klar, wie weit er für seine Ziele tatsächlich gehen wird.
Highlights: „Taboo“ lebt von einer schweren, bedrohlichen Atmosphäre. Schlamm, Rauch und Kerzenlicht prägen das London um 1814, die Kulisse wirkt fast wie ein Albtraum. Im Zentrum steht Hardy als rätselhafter Antiheld, der mehr zu verbergen hat, als es zunächst scheint.
Schon gewusst? Tom Hardy entwickelte die Serie gemeinsam mit seinem Vater Chips Hardy und Steven Knight. Ridley Scott war als Executive Producer beteiligt. Eine zweite Staffel wurde bereits 2017 bestellt, Fans der Serie warten bisher aber vergebens. 2025 bestätigte Hardy, dass wieder an den Drehbüchern gearbeitet werde. Im Januar 2026 erklärte Steven Knight, er und Hardy hätten über die Fortsetzung gesprochen und wüssten grundsätzlich, wie es weitergehen soll – einen Drehstart oder Veröffentlichungstermin gibt es bislang aber immer noch nicht.
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