Evil
Bei „Evil“ ist selten klar, ob gerade ein Dämon, eine Täuschung oder schlicht ein besonders grausamer Mensch am Werk ist. Genau aus dieser Unsicherheit entwickelt…
Netflix kreiert in dieser Miniserie ein spannendes Remake des packenden Romans „Der talentierte Mr. Ripley“ von Patricia Highsmith. Andrew Scott verkörpert darin den eigensinnigen Trickbetrüger Tom Ripley.
(Quelle: Ripley. Andrew Scott as Tom Ripley in episode of Ripley. Cr. Stefano Cristiano Montesi/Netflix © 2023)
Genre: Drama, Krimi, Thriller
Für Fans von: Catch Me If You Can, Oceans-Reihe, Sherlock
Staffeln: 1 Staffel
Worum geht’s? Tom Ripley (Andrew Scott) hält sich im New York der 1960er Jahre mit kleinen Trickbetrügereien und Gelegenheitsjobs über Wasser. Sein Leben nimmt einen ungeahnten Lauf, als ihn ein Mann engagiert, für den Geld keine Rolle spielt. Ripley soll für ihn nach Italien reisen, um seinen Sohn zu überreden, wieder nach Hause zurückzukehren. Doch plötzlich findet er sich in einem Leben voller Täuschung, Betrug und Mord wieder.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Andrew Scott (Sherlock, Fleabag, All Of Us Strangers), Dakota Fanning (Ocean’s 8, New Moon – Biss zur Mittagsstunde, X-Men Origins: Wolverine), Maurizio Lombardi (The Nest, The Young Pope, Der Name der Rose), Johnny Flynn (Lovesick, Die Ausgrabung, The Outfit)
Highlight: Die Serie „Ripley“ ist in schwarz-weiß gehalten, was den betrügerischen Machenschaften einen glamourösen Anstrich verleiht. Andrew Scott lässt dem Zuschauer mit seinen ausdrucksstarken Schauspielkünsten auch ohne viele Worte das Blut in den Adern gefrieren, während die wunderschöne Kulisse Italiens sowie das hervorragende Kostüm- und Set-Design ihr Übriges tun. Den herrlichen Anblick der Amalfiküste nur in schwarz-weiß präsentiert zu bekommen, führt mitunter zu Irritationen. Ein Stilmittel, das bewusst so gewählt zu sein scheint, denn auch Tom Ripley irritiert als Figur maßgeblich sein Umfeld. Spannend wird es, wenn der Zuschauer selbst zum Detektiv wird und versucht herauszufinden, wofür die vielen Treppen in „Ripley“ stehen. Die symmetrischen und akkuraten Kameraeinstellungen erinnern an die Ästhetik von Wes Anderson (Asteroid City, The French Dispatch) und Vince Gilligan (Breaking Bad, Better Call Saul). Überaus sehenswert!
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