I'm Thinking of Ending Things
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Ein altes Reihenhaus, ein junges Paar und Schreie aus den Wänden: „His House“ verwandelt ein Flüchtlingsdrama in einen tief verstörenden Horrorfilm, der zeigt, dass manche Geister aus der Vergangenheit nie verschwinden – egal, wie weit man flieht.
(Quelle: Cr. Aidan Monaghan/NETFLIX © 2020)
Genre: Psychologischer Horror, Sozialdrama
Für Fans von: Get Out, The Babadook, Under the Shadow
Awards: Drei BAFTA Awards für „Best Leading Actress“, „Outstanding British Film of the Year“ und „Outstanding Debut by a British Writer, Director or Producer“, weiterhin fünf British Independent Film Awards – alle 2021. Insgesamt gab es noch 36 Nominierungen für verschiedene Awards.
Worum geht’s? Nach ihrer Flucht vor dem Bürgerkrieg im Südsudan bekommen Bol und Rial, ein geflüchtetes Ehepaar, in England ein heruntergekommenes Reihenhaus zugewiesen – ein vermeintlich sicherer Ort, der sich schnell als Albtraum entpuppt. Hinter den feuchten Wänden lauern Schatten, Geräusche und Gesichter aus der Vergangenheit. Doch je mehr Bol versucht, das Unheimliche zu verdrängen, desto deutlicher wird: Das Grauen hat nicht nur mit Geistern zu tun, sondern mit Schuld, Trauma und der Unmöglichkeit, die eigene Geschichte hinter sich zu lassen.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Ṣọpẹ Dìrísù (Gangs of London, Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb, Humans), Wunmi Mosaku (Lovecraft Country, Loki, Blood & Sinners), Matt Smith (Doctor Who, The Crown, House of the Dragon), Javier Botet (REC, Polaroid, Es), Cornell John (EastEnders, Brotherhood, Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen)
Highlight: Regisseur Remi Weekes gelingt mit seinem Spielfilmdebüt ein seltenes Kunststück: „His House“ ist zugleich Sozialkommentar, psychologische Studie und klassischer Haunted-House-Horror. Der Film arbeitet mit intensiver Symbolik und inszeniert das Unheimliche ohne plumpe Schockeffekte. Stattdessen entsteht Gänsehaut durch Stille, Andeutungen und die emotionale Zerrissenheit seiner Hauptfiguren. Besonders Wunmi Mosaku beeindruckt mit einer nuancierten Darstellung zwischen Stärke und Verzweiflung.
Schon gewusst? Der Film wurde ursprünglich auf dem Sundance Film Festival 2020 gezeigt und anschließend von Netflix übernommen. Regisseur Remi Weekes ließ sich für die Handlung von realen Berichten Geflüchteter inspirieren, die in Großbritannien in verfallenen Sozialwohnungen untergebracht wurden. Viele der Dreharbeiten fanden in echten, leerstehenden Häusern statt – was die beklemmende Atmosphäre des Films noch verstärkt.
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