Spider-Noir
New York, 1930er-Jahre: In Spider-Noir wird aus der Superheldengeschichte ein düsterer Detektivfall. Nicolas Cage spielt einen gealterten Rächer, der seine Maske eigentlich längst abgelegt hat.
Mit Widow’s Bay liefert Apple TV eine düstere Horror-Comedy ab, die an Klassiker wie Twin Peaks erinnert, dabei aber deutlich moderner und bissiger wirkt. Matthew Rhys spielt einen Bürgermeister, der versucht, eine verfluchte Insel zu retten – während um ihn herum längst alles auseinanderfällt.
(Quelle: Apple TV)
Genre: Horror, Mystery, Schwarze Komödie, Thriller
Für Fans von: From, Midnight Mass, Wayward Pines, Dead Boy Detectives
Staffeln: 1 Staffel
Worum geht’s? Die abgelegene Insel Widow’s Bay wirkt wie ein Ort, an dem seit Jahrzehnten kaum etwas passiert. Zwischen rauer Küste, dichten Nebelschwaden und kleinen Fischerhäusern leben die Bewohner ein ruhiges, eingespieltes Leben – jeder kennt jeden, Fremde fallen sofort auf. Bürgermeister Tom Loftis (Matthew Rhys) versucht, den Alltag der Insel aufrechtzuerhalten, doch unter der stillen Oberfläche beginnt sich langsam etwas zu verändern. Kleine Vorfälle häufen sich. Menschen verhalten sich plötzlich seltsam, alte Geschichten über die Insel tauchen wieder auf und selbst vertraute Orte wirken zunehmend unheimlich. Während die Bewohner versuchen, ihr normales Leben weiterzuführen, verliert Loftis mehr und mehr das Gefühl dafür, wem er noch trauen kann – und ob die Bedrohung tatsächlich von außen kommt oder längst in ihm selbst wächst.
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Bekannte Gesichter: Matthew Rhys (The Americans, Metropolis, Brothers & Sisters), Kate O’Flynn (Happy-Go-Lucky, Bridget Jones’s Baby, Wanderlust), Kevin Carroll (The Walking Dead, Lucifer, The Leftovers), Dale Dickey (Fallout, Them, Why Women Kill), Stephen Root (Succession, Perry Mason, The Man in the High Castle)
Highlights: Besonders spannend ist der Tonfall der Serie. Trotz der düsteren Handlung erlaubt sich „Widow’s Bay“ immer wieder einen trockenen, schwarzen Humor. Die eigenwilligen Bewohner der Insel liefern skurrile Dialoge und bizarre Situationen, die den Horror nie untergraben, sondern ihm eine unangenehm absurde Note verleihen. Gerade diese Balance zwischen Grusel und Ironie macht die Serie so ungewöhnlich.
Schon gewusst? Entwicklerin Katie Dippold war zuvor vor allem für Comedy-Stoffe wie „Ghostbusters“ (2016) und „Parks and Recreation“ bekannt. Für „Widow’s Bay“ kombiniert sie diesen Humor erstmals konsequent mit Folk-Horror und Mystery-Elementen.
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