Star Wars: The Mandalorian and Grogu
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Luca Guadagninos „Suspiria“ erzählt den Horrorklassiker von 1977 auf eigensinnige Weise neu: atmosphärisch, körperlich und im Berlin der späten 70er verwurzelt. Das Ergebnis ist ein düsteres Ritual aus Tanz, Macht und Geheimnissen – verstörend, faszinierend und bis heute ein Film, über den sich trefflich streiten lässt.
(Quelle: Prime Video)
Genre: Horror, Mystery, Arthouse
Für Fans von: Black Swan, Hereditary, Possession
Awards: Suspiria gewann 2019 zwei Independent Spirit Awards und erhielt zudem Auszeichnungen für Make-up und als Beste Nebendarstellerin für Tilda Swinton.
Worum geht’s? Guadagninos Film folgt der US-amerikanischen Tänzerin Susie Bannion, die im Berlin des Jahres 1977 an einer renommierten Tanzakademie aufgenommen wird. Hinter der imposanten Betonfassade des Instituts brodelt jedoch ein dunkler Kern: Die Lehrerinnen folgen einem eigenen, strengen Regelwerk und sind in merkwürdige Machtstrukturen verstrickt. Während Susie immer stärker in die avantgardistischen Tanzproben eintaucht, mehren sich Anzeichen dafür, dass die Schule ein okkultes Geheimnis verbirgt. Parallel versucht ein alternder Psychiater, das Verschwinden einer seiner Patientinnen aufzuklären – und stößt auf ein Geflecht aus Ritualen, politischer Angst und weiblicher Macht.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Dakota Johnson (Fifty Shades of Grey, A Bigger Splash, Am I OK?), Tilda Swinton (We Need to Talk About Kevin, The French Dispatch, Only Lovers Left Alive), Mia Goth (Nymphomaniac, High Life, Frankenstein), Chloë Grace Moretz (Carrie, Let Me In, Peripherie)
Highlight: Das Remake schlägt einen völlig anderen Weg ein als Dario Argentos Original: Statt knalliger Farben dominieren choreografierte Körperlichkeit, klaustrophobische Räume und eine stetige Steigerung des Unheimlichen. Guadagnino nutzt Tanz als narrative Kraft – Bewegungen werden zu Sprache, Schmerz und Befreiung zugleich. Dazu trägt Thom Yorkes melancholischer Soundtrack bei, der die Seelenzustände der Figuren präzise einfängt.
Schon gewusst? Tilda Swinton übernimmt nicht nur mehrere Rollen, sondern ließ sich für die Verkörperung des alten Psychiaters Dr. Klemperer aufwendig verwandeln – ein Experiment, das der Produktion erst spät offen bestätigt wurde und für eine zusätzliche Mythenbildung sorgte.
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