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Pluribus – Glück ist ansteckend

In „Pluribus“ sorgt ein Signal aus dem All für einen unerwarteten Umbruch: Eine neuartige „Glückserkrankung“ breitet sich aus, Menschen verlieren ihre Zweifel und gehen in einem gemeinsamen Bewusstsein auf – nur eine erschöpfte Autorin bleibt immun.

Rhea Seehorn in Pluribus (Quelle: Apple TV)

Genre: Science-Fiction, Drama, Satire
Für Fans von: Severance, The Leftovers, Maniac

Staffeln: 1 Staffel (9 Folgen, Start am 7. November 2025 auf Apple TV+)


Pluribus – Staffel 1 (2025)

(Quelle: Apple Deutschland)

Worum geht’s? Carol Sturka (Rhea Seehorn) ist Fantasy-Autorin, innerlich ausgebrannt und vom Leben eher genervt als begeistert. In dieser Phase ihres Lebens empfängt die Erde ein Radiosignal aus dem All, in dem eine RNA-Sequenz steckt. Was als wissenschaftliche Sensation beginnt, endet als Glücksvirus: Nach und nach verschmilzt fast die gesamte Menschheit zu einem freundlich lächelnden Kollektivbewusstsein, das Konflikte schlicht ignoriert. Carol gehört zu den wenigen Immunen und wirkt in dieser neuen Harmonie wie ein Störfaktor. Während die Welt um sie herum immer glatter, heller und einheitlicher wird, kämpft Carol darum, so etwas wie ein eigenes Ich zu behalten – und herauszufinden, ob dieses perfekte Wir wirklich das ist, wofür es sich ausgibt.

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Bekannte Gesichter: Rhea Seehorn (Better Call Saul, Alex und Whitney – Sex ohne Ehe, Bad Boys: Ride or Die), Karolina Wydra (True Blood, Dr. House, Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.), Miriam Shor (Younger, The Americans, Amerikanische Fiktion).

Special Guest: Drehbuchautor Vince Gilligan (Breaking Bad, Better Call Saul, El Camino: Ein „Breaking Bad“-Film): Cameo-Auftritt als leicht überforderter Talkshow-Gast, der den globalen Glückszustand erklären soll – ein augenzwinkernder Verweis auf seine eigene Rolle als „Schöpfer“ dieser Welt.

Highlights: „Pluribus“ erzählt eine Endzeitgeschichte ohne Ruinen und Monster, sondern mit zu viel Freundlichkeit. Die Serie setzt auf schwarzen Humor, einen langsamen Spannungsaufbau und Rhea Seehorns trockenen, sehr menschlichen Blick auf eine Welt, in der alle glücklich sind – nur sie nicht. Visuell mischen sich verlassene Straßen, Alltagskulissen und fast sektenhaft fröhliche Menschen zu einer Stimmung, die gleichzeitig tröstlich und beunruhigend wirkt.

Schon gewusst? Drehbuchautor Vince Gilligan wählte den Titel Pluribus als Anspielung auf „E pluribus unum“, was so viel bedeutet wie „Aus vielen eins“, nachdem mehr als hundert andere Titelideen durchgefallen waren. Die Serie dreht diese Formel jedoch um, indem sie eine einzelne, störrische Protagonistin ins Zentrum eines allumfassenden Wir-Gefühls stellt.


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