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Die Kino-Hits im September: Wer gute Chancen auf die Top 10 hat

Ein Organ-Kurier gegen mutierte Kreaturen, Brad Pitt gegen die Wildnis, zwei Hexenschwestern gegen einen Familienfluch und Ganoven auf der Flucht: Der September setzt auf große Gegensätze. Welche Kinostarts besonders viel Aufmerksamkeit bekommen, zeigt unsere Kino-Preview – zusammengestellt vom KinoCheck-Team auf Basis der meistgesehenen Trailer.

Kino-Hits im September (Quelle: Constantin Film)

Im September prallen im Kino völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Regisseur Zach Cregger lässt mit „Resident Evil“ einen alltäglichen Kurier in den Horror einer einzigen Nacht in Raccoon City taumeln. Von dort geht es hinaus in die eisige Weite: In „Eiserne Wildnis“ kämpft Brad Pitt mit seinem Kampfhund gegen Kälte und die eigene Vergangenheit. Deutlich leichter wird der Ton bei „Zauberhafte Schwestern 2″: Sandra Bullock und Nicole Kidman kehren 25 Jahre später zurück und stellen sich dem alten Familienfluch. Auch „Das gewisse Etwas“ setzt auf Wärme statt Tempo, wenn zwei flüchtige Ganoven in einer Reisegruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung unerwartete Nähe finden.


Resident Evil (2026)

Ein Survival-Horror-Film, der nah bei seinem Protagonisten bleibt: ein gewöhnlicher medizinischer Kurier, der in einen tödlichen Virus-Ausbruch gerät.

Kinostart: 17. September 2026
Filmverleih: Constantin Film
Laufzeit: 90 Minuten
Produktionsland: USA & Deutschland

Genre: Horror, Science-Fiction
Für Fans von: Weapons (2025), A Quiet Place (2018), den frühen Resident-Evil-Spielen

Worum geht’s? Bryan ist medizinischer Kurier. Er nimmt einen Auftrag an, der zunächst harmlos klingt: eine dringende medizinische Lieferung an ein Krankenhaus in Raccoon City. Was wie ein normaler Job beginnt, kippt innerhalb weniger Stunden ins Unkontrollierbare. Ein tödliches Virus verwandelt die Nacht in ein chaotisches Rennen ums Überleben. Bryan hat keine Kampferfahrung, keine besondere Ausbildung und keine Ahnung, was auf ihn zukommt. Er ist einfach jemand, der einen Auftrag erledigen will und plötzlich mit mutierten Kreaturen, abgesperrten Zonen und der kalten Logik einer Katastrophe konfrontiert wird, die niemand mehr stoppen kann. Der Film erzählt das nicht als klassische Action-Heldengeschichte. Stattdessen bleibt er nah an Bryans Unsicherheit, seiner Panik und dem Versuch, irgendwie weiterzukommen, während die Regeln der normalen Welt vor seinen Augen zerfallen.

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Bekannte Gesichter: Austin Abrams (Weapons, Euphoria, The Walking Dead), Zach Cherry (Severance, Fallout), Paul Walter Hauser (Black Bird, Richard Jewell, The Fantastic Four: First Steps)

Grund zur Vorfreude: Der Film setzt auf die Perspektive eines gewöhnlichen Menschen statt auf die üblichen Franchise-Figuren. Bryan ist kein trainierter Elitekämpfer und kein überlebensfähiger Profi. Genau das macht die Bedrohung greifbarer. Zach Cregger hält die Kamera nah an diesem Gefühl von Orientierungslosigkeit und lässt die Horror-Elemente aus der Logik der Spiele wachsen, ohne sie in reiner Action aufzulösen.

Schon gewusst? Der Film spielt in der Gegenwart (2026) und ist als eigenständige, alternative Version der Ereignisse rund um den Virus-Ausbruch aus “Resident Evil 2” (1998) angelegt – mit neuen Figuren statt der bekannten Spielcharaktere. Regisseur Zach Cregger hat die vorherigen Resident-Evil-Filme bewusst ignoriert, weil sie für ihn nicht der Atmosphäre und dem Survival-Horror der Spiele entsprachen.

Erste Reaktionen der Film-Community: Der Film kam bis Redaktionsschluss auf 600.000 Aufrufe bei KinoCheck und auf einen überdurchschnittlichen Anteil positiver Bewertungen. Die ersten Trailer polarisierten. Viele lobten die dichte Atmosphäre des ersten Trailers, den Fokus auf echten Survival-Horror und die Abkehr von den actionlastigen Vorgängerfilmen. Andere kritisierten das Fehlen bekannter Charaktere und die Entscheidung für eine komplett neue Geschichte. Besonders diskutiert wurde, ob der Film genug “Resident Evil“ sein wird oder eher wie ein eigenständiger Cregger-Horror wirken wird.


Eiserne Wildnis: Heart Of The Beast

Nach einem Flugzeugabsturz kämpfen ein Elite-Soldat und sein verwundeter Kampfhund ums Überleben in eisiger Wildnis – und um das Vertrauen, das sie am Leben hält.

Kinostart: 24. September 2026
Filmverleih: Sony Pictures Entertainment Deutschland / Paramount Pictures Germany
Laufzeit: 101 Minuten
Originaltitel: Heart of the Beast
Produktionsland: USA

Genre: Abenteuer, Survival-Thriller, Drama
Für Fans von: The Grey (2012), The Revenant (2016), Fury (2014)

Worum geht’s? James Belmont hat lange Jahre bei den Army Special Forces gedient. Heute lebt er zurückgezogen, an seiner Seite nur noch sein pensionierter Kampfhund Odin – ein Partner, der selbst Narben aus dem Einsatz trägt. Bei einem Flug über Alaska stürzt ihr Flugzeug ab. Die beiden finden sich mitten in der menschenleeren Wildnis wieder, weitab von jeder Hilfe. Es folgt ein zermürbender Kampf gegen Kälte, reißende Flüsse, steile Hänge und wilde Tiere. James muss mit seinen Kräften haushalten, Odin beschützen und sich gleichzeitig seiner eigenen Vergangenheit stellen. Statt auf klassisches Action-Spektakel setzt der Film auf eine stille, tiefe Verbindung. Odin ist kein Nebencharakter, sondern der Halt, an dem James sich festhält. Gemeinsam ringen sie um jeden Meter Richtung Zivilisation und darum, ob ihre Verbindung stark genug ist, wenn die Wildnis sie an ihre Grenzen bringt.

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Bekannte Gesichter: Brad Pitt (F1, Once Upon a Time in Hollywood, Fury), J.K. Simmons (Whiplash, Spider-Man), Anna Lambe (True Detective: Night Country)

Grund zur Vorfreude: Der Film konzentriert sich offenbar auf die Beziehung zwischen James und Odin. Statt große Heldentaten will er die kleinen, entscheidenden Momente zeigen, in denen der eine den anderen rettet. Die Wildnis ist dabei keine bloße Kulisse, sondern wirkt wie ein dritter Charakter. Gnadenlos und zugleich der Ort, an dem die beiden sich neu begegnen.

Schon gewusst? Gedreht wurde der Film nicht in Alaska, sondern auf der Südinsel Neuseelands, deren schroffe Landschaft als Double diente. Odin wird von Uber gespielt, einem Hund, der vor seiner Filmkarriere einem Bergretter in Neuseeland gehörte und entsprechend Erfahrung im unwegsamen Gelände hat. Für einige Szenen standen auch Ubers drei Söhne Seeka, Ryker und Hondo vor der Kamera. Regisseur David Ayer und Brad Pitt hatten bereits 2014 bei „Fury“ zusammengearbeitet.

Erste Reaktionen der Film-Community: Der Film kam bis Ende August auf 340.000 Trailer-Aufrufe bei KinoCheck mit einem sehr hohen Anteil positiver Bewertungen. Der erste Trailer kommt gut an. Viele loben die Chemie zwischen Brad Pitt und dem Hund und sprechen von einer ungewohnt verletzlichen Seite des Stars. Andere freuen sich auf die harte Survival-Atmosphäre und ziehen Vergleiche zu Genre-Klassikern. Wie bei solchen Filmen üblich, machte sich unter Fans auch Sorge um das Schicksal des Hundes breit.


Zauberhafte Schwestern 2

Fünfundzwanzig Jahre später holt der alte Familienfluch die Owens-Frauen erneut ein – diesmal trifft er auch die nächste Generation.

Kinostart: 10. September 2026
Filmverleih: Warner Bros.
Laufzeit: 110 Minuten
Originaltitel: Practical Magic 2
Produktionsland: USA

Genre: Fantasy, Komödie, Romantik, Drama
Für Fans von: Zauberhafte Schwestern (1998), Die Hexen von Eastwick (1987), Hocus Pocus: Drei zauberhafte Hexen (1993)

Worum geht’s? Fünfundzwanzig Jahre nach den Ereignissen des ersten Films lastet der alte Fluch der Owens-Familie noch immer auf den Frauen der Linie. Sally und Gillian müssen sich erneut der dunklen Macht stellen, die seit Generationen verhindert, dass die Frauen ihrer Familie wirklich lieben können. Als der Fluch nun auch Sallys Töchter erreicht, wird aus dem alten Problem ein dringender, generationsübergreifender Kampf. Die Schwestern und ihre Tanten reisen von Massachusetts nach England, dorthin, wo die Magie der Familie ihren Ursprung hat. Dort stoßen sie auf Geheimnisse, die tiefer reichen als alles, was sie bisher kannten. Am Ende geht es nicht mehr nur darum, den Bann zu brechen, sondern auch darum, ob die nächste Generation überhaupt eine Chance auf ein freies Leben hat.

Bekannte Gesichter: Sandra Bullock (Speed, Gravity, The Blind Side), Nicole Kidman (Moulin Rouge!, Big Little Lies, The Hours), Joey King (The Act, The Kissing Booth), Maisie Williams (Game of Thrones), Dianne Wiest (Edward mit den Scherenhänden, Footloose), Stockard Channing (Grease, Der Club der Teufelinnen), Lee Pace (Der Hobbit-Trilogie, Guardians of the Galaxy)

Grund zur Vorfreude: Schon der erste Trailer zeigt, dass der Film nah an den Beziehungen innerhalb der Familie bleibt. Die älteren Schwestern müssen akzeptieren, dass ihre Töchter eigene Wege gehen und eigene Risiken eingehen. Gleichzeitig zeigt er, wie stark die Verbindung zwischen den Frauen bleibt, selbst wenn der Fluch alles zu zerreißen droht. Die Mischung aus leichter Magie, Humor und den ernsteren Fragen nach Liebe und Opfer wirkt vertraut und zugleich erwachsener als im ersten Teil.

Schon gewusst? Der Film basiert auf Alice Hoffmans Roman „The Book of Magic“, dem bislang letzten Band der Practical-Magic-Reihe. Die Handlung führt die Geschichte der Owens-Frauen über mehrere Generationen weiter und knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Films an.

Erste Reaktionen der Film-Community: Der Film kam bis Redaktionsschluss auf 160.000 Trailer-Aufrufe bei KinoCheck mit einem überdurchschnittlichen Anteil positiver Bewertungen. Die Trailer haben bei Fans des Originals große Vorfreude ausgelöst – vor allem die Rückkehr von Sandra Bullock und Nicole Kidman sowie die Einführung der nächsten Generation kommen gut an. Andere Stimmen bleiben skeptisch, ob eine Fortsetzung nach fast 30 Jahren die besondere Atmosphäre des ersten Teils noch einfangen kann.


Das gewisse Etwas

Zwei Ganoven auf der Flucht tarnen sich in einer Reisegruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung und entdecken dabei unerwartet echte Nähe und eine neue Sicht aufs Leben.

Kinostart: 3. September 2026
Filmverleih: Constantin Film
Laufzeit: 100 Minuten
Produktionsland: Deutschland

Genre: Komödie
Für Fans von: Wochenendrebellen, Dieses bescheuerte Herz (2017), Honig im Kopf (2014)

Worum geht’s? Alex und sein Vater Karlo haben gerade einen Juwelenraub hinter sich und müssen untertauchen. Die Polizei ist ihnen dicht auf den Fersen. Zufällig stoßen sie auf einen Reisebus, in dem eine Gruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung zusammen mit ihren Betreuern Polly, Mona und Marko ins Ferienlager aufbricht. Einer der Mitreisenden fehlt. Alex und Karlo nutzen die Gelegenheit und geben sich als der fehlende Otto und dessen persönlicher Betreuer aus. Die Tarnung funktioniert zunächst erstaunlich gut. Während der Fahrt und im Lager geraten die Ereignisse jedoch zunehmend außer Kontrolle: Alex verliebt sich in Polly, Karlo bekommt Druck von seinem Komplizen Rico, und beide müssen sich fragen, wie lange sich das Versteckspiel noch durchhalten lässt. Aus der anfänglichen Notlösung wird für alle Beteiligten mehr, als sie erwartet hätten.

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Bekannte Gesichter: Max von der Groeben (Fack ju Göhte, Chantal im Märchenland, Die Schule der magischen Tiere), Florian Lukas (Good Bye, Lenin!, Weissensee, Der König von Berlin), Mala Emde (Köln 75, Und morgen die ganze Welt), Jasmin Schwiers (Die Füchsin, Klara Sonntag)

Grund zur Vorfreude: Der Film zeigt, wie aus einer erzwungenen Nähe etwas Echtes wachsen kann, ohne die Unterschiede zwischen den Figuren zu glätten. Die Dynamik zwischen den beiden Flüchtigen und der Reisegruppe trägt die Geschichte, alltägliche Momente im Ferienlager sorgen für Humor und Wärme zugleich.

Schon gewusst? Der deutsche Titel greift die Idee des französischen Originaltitels „Un p’tit truc en plus“ auf – wörtlich das „kleine Extra“. Gemeint ist jenes schwer fassbare Etwas, das Menschen verbindet – jenseits von Rollen, die man sich nur vorübergehend überstülpt.

Erste Reaktionen der Film-Community: Der Film kam bereits auf 170.000 Trailer-Aufrufe bei KinoCheck. Der Anteil der positiven Bewertungen lag leicht unter dem Durchschnitt des KinoCheck-Hauptkanals, was für eine deutsche Komödie völlig normal ist. Zum offiziellen Trailer, der im Mai 2026 veröffentlicht wurde, äußern sich Zuschauer bislang überwiegend positiv und loben den warmherzigen, humorvollen Ton. Vereinzelt gibt es auch kritische Stimmen, die das deutsche Remake mit dem französischen Original vergleichen und diesem den Vorzug geben.


Runner

Ein Ex-Elitesoldat und ein ahnungsloser Kurier kämpfen gegen die Zeit, um ein Spenderorgan zu seinem Empfänger zu bringen, während ein Kartell Jagd auf sie macht.

Kinostart: 17. September 2026
Filmverleih: Splendid Film
Laufzeit: 97 Minuten
Produktionsland: USA

Genre: Action, Thriller
Für Fans von: Need for Speed (2014), The Beekeeper (2024), Reacher

Worum geht’s? Hank Malone hat seine Zeit als Elitesoldat hinter sich und verdient sein Geld als Spezialkurier für heikle Transporte. Normalerweise meidet er Ärger, wo er kann. Dies ändert sich schlagartig, als ein besonders lukrativer Auftrag ihn mitten in eine mörderische Verfolgungsjagd katapultiert. Gemeinsam mit dem medizinischen Kurier Ben Bishop soll er innerhalb weniger Stunden ein Spenderorgan zu einem todkranken siebenjährigen Mädchen bringen. Was als einfache Lieferung beginnt, eskaliert, als ein skrupelloser Gangster und seine Killertruppe das Organ für den Schwarzmarkt an sich reißen wollen. Hank und Ben werden gejagt, verraten und müssen sich durch aussichtslose Situationen kämpfen. Während die Straßen zum Schlachtfeld werden, holt Hank auch seine eigene Vergangenheit ein. Neben der reinen Action geht es dabei um Verantwortung und darum, wie weit man für einen fremden Menschen gehen würde.

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Bekannte Gesichter: Alan Ritchson (Reacher, Fast X, Die Tribute von Panem: Catching Fire), Owen Wilson (Die Royal Tenenbaums, Die Hochzeits-Crasher, Loki), Rodrigo Santoro (300, Westworld, Focus)

Grund zur Vorfreude: Die bisher veröffentlichten Szenen zeigen, dass „Runner“ sich ganz auf das ungleiche Duo konzentriert. Alan Ritchson bringt die physische Präsenz und die inneren Konflikte eines Mannes mit, der eigentlich Ruhe sucht, aber wieder in den Kampf gezogen wird. Owen Wilson liefert den konträren Gegenpart: den eher zivilen Kurier, der plötzlich in einer Welt aus Schusswechseln und Verfolgungsjagden landet. Die Chemie zwischen den beiden trägt die Story, ohne dass die Action zu kurz kommt. Regisseur Scott Waugh setzt auf handgemachte Verfolgungsjagden und klare Stunts mit Fokus auf Tempo und körperliche Konsequenzen.

Schon gewusst? Das Originaldrehbuch von Miles Hubley und Tommy White landete 2023 auf der Black List – jener jährlichen Auswahl der am meisten gelobten unverfilmten Skripte Hollywoods. Gedreht wurde vor allem an der australischen Gold Coast, ergänzt durch Szenen in Paris. Die Filmroute von Hank führt im Wesentlichen über den echten Motorway 1 von Brisbane zur Gold Coast. Eine rund 71 Kilometer lange Strecke, die man unter normalen Bedingungen in etwa 50 Minuten fährt.

Erste Reaktionen der Film-Community: Der Film kam bis Redaktionsschluss auf 140.000 Trailer-Aufrufe bei KinoCheck. Was den Anteil der positiven Bewertungen angeht, teilt sich der Titel diesen Monat die Pole Position mit dem Film “Eiserne Wildnis: Heart Of The Beast”. Erste Trailer und Set-Berichte heben vor allem die Action-Sequenzen und das ungewöhnliche Duo Ritchson/Wilson hervor. Man erwartet einen klassischen “Race-against-the-clock-Thriller” mit Buddy-Elementen, der an ältere Actionfilme der 90er und 2000er erinnert.


Coyote vs. Acme

Nach Jahrzehnten explodierter Pläne verklagt Willi Kojote endlich die Acme Corporation – ein turbulenter, warmherziger Mix aus Gerichtskomödie und Looney-Tunes-Slapstick.

Kinostart: 17. September 2026
Filmverleih: Capelight Pictures
Laufzeit: 101 Minuten
Produktionsland: USA

Genre: Komödie, Animation/Realfilm-Hybrid, Abenteuer, Familienfilm
Für Fans von: Falsches Spiel mit Roger Rabbit (1988), Space Jam (1996), Chip ’n Dale: Rescue Rangers (2022)

Worum geht’s? Willi Kojote hat es satt. Jahrzehntelang hat er versucht, den Road Runner zu fangen und wurde dabei stets von Dynamit in die Luft gejagt, von Ambossen zerquetscht oder von Klippen gestürzt. Irgendwann ist Schluss. Der glücklose Kojote engagiert den etwas heruntergekommenen Plakat-Anwalt Kevin Avery, der eigentlich nur kleine Schadensersatzfälle für Cartoon-Figuren abwickelt. Was als simpler Vergleichsversuch beginnt, wächst dank Kevins ehrgeiziger Nichte Paige, die als Praktikantin in seiner Kanzlei arbeitet, rasch zu einem Mammutverfahren gegen den mächtigen Konzern. Auf der Gegenseite steht Buddy Crane, der selbstgefällige Star-Anwalt, der heute die Rechtsabteilung von Acme leitet und einst der Chef von Kevins alter Kanzlei war. Während Kevin und Paige nach und nach eine mögliche Vertuschung bei Acme aufdecken, wächst zwischen dem wortkargen Kojoten und seinem menschlichen Anwalt eine ungewöhnliche Freundschaft. Der Film mischt anarchischen Looney-Tunes-Humor mit Gerichtsszenen und lässt zahlreiche weitere Figuren aus dem Warner-Universum auftreten: Bugs Bunny, Daffy Duck, Elmer Fudd, Tweety und Foghorn Leghorn.

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Bekannte Gesichter: Will Forte (The Last Man on Earth, Nebraska), John Cena (Peacemaker, The Suicide Squad), Lana Condor (To All the Boys I’ve Loved Before)

Grund zur Vorfreude: Unter dem Chaos liegt eine Geschichte über Sturheit, Zusammenhalt und den Mut, sich mit einem übermächtigen Konzern anzulegen. Die Verbindung von Realfilm und klassischer Animation wirkt nie wie reine Gag-Maschinerie, sondern wie eine ernstgemeinte Fortführung der alten Cartoons. Details für Kenner und zugänglich für alle, die einfach nur lachen wollen.

Schon gewusst? Der Film basiert auf dem satirischen New-Yorker-Artikel „Coyote v. Acme“ von Ian Frazier aus dem Jahr 1990. Der bereits abgedrehte Film wurde vom ursprünglichen Studio Warner Bros. im November 2023 aus steuerlichen Gründen auf Eis gelegt. Erst nach öffentlichem Druck und dem Einstieg von Ketchup Entertainment, das die Vertriebsrechte 2025 für rund 50 Millionen Dollar erwarb, kam er doch noch in die Kinos. Auf der offiziellen Website läuft der Film unter dem Werbeslogan „The Movie Acme Didn’t Want You To See“ – zu Deutsch: „der Film, den Acme nie zeigen wollte“.

Erste Reaktionen der Film-Community: Der Film kam bis Redaktionsschluss auf 140.000 Trailer-Aufrufe bei KinoCheck. Der Anteil positiver Bewertungen lag für diesen Titel klar über den Genre-typischen Erwartungen. Die ersten Reaktionen fielen überwiegend begeistert aus. Viele sehen in dem Hybrid den gelungensten Realfilm-Animations-Mix seit „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“. Mit Vorfreude erwartet werden Tempo, Witz und die überraschende emotionale Tiefe. Einzelne Stimmen bemängeln ein eher zahmes Drehbuch, doch die Mehrheit feiert den Film bereits vor dem Kinostart als überfällige Rettung eines fast verloren gegangenen Projekts.


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