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The End of the F***ing World

Der psychopathische Teenager James fantasiert über seinen ersten Mord, als ihm Alyssa begegnet. Beide fliehen vor der Kleinstadtöde und ihren dysfunktionalen Familien, doch auf ihrem Abenteuer löst Alyssa in James mehr als nur Mordgelüste aus.

Alex Lawther in "The End of the F***ing World", bei Netflix, (Quelle: Netflix)

Genre: Thriller, Abenteuer, Komödie
Für Fans von: Everything Sucks!, Everything Now, I Am Not Okay With This

Staffeln: 2 Staffeln


The End of the F***ing World – Staffel 1 (2018)

Worum geht’s? Der 17-jährige James (Alex Lawther) beschreibt sich selbst als einen Psychopathen und hat Mordfantasien. Auf der Suche nach seinem ersten Opfer, läuft ihm die neue Schülerin Alyssa (Jessica Barden) in die Arme. Unwissend von James Tendenzen, schlägt Alyssa ihm vor, zusammen abzuhauen. Denn genauso wie bei James ist Alyssas Familienleben zerrüttet und sie hält es in der Kleinstadt nicht mehr aus. Alyssas Plan ist es, ihren Vater zu suchen, James möchte sie jedoch bei der ersten Gelegenheit umbringen. Auf ihrer Flucht lernen sich beide besser kennen und können sich trotz ihrer Eigenheiten öffnen. James muss feststellen, dass die eigensinnige Alyssa kein einfaches Opfer sein wird, vor allem, weil der sonst so gefühlskalte Teenager plötzlich doch Gefühle für sie entwickelt.

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Bekannte Gesichter: Jessica Barden (Ein Teil von ihr, Dune: Prophecy, Scarborough) Alex Lawther (Alien: Earth, Departure, Andor), Wunmi Mosaku (Blood & SinnersLoki, Passenger), Gemma Whelan (The Tower, Killing EveGame of Thrones)

Highlights: Die Serie trifft einen besonders düsteren, tristen Ton, der vor allem durch die Handlung, schauspielerische Leistung, aber auch Kulisse und Musik entsteht. Dabei setzt sie sich stark von hoffnungsvollen, aufgedrehten Coming-of-Age-Geschichten ab. Auch mit Filmen und Serien, die ähnliche Themen ansprechen wie „Vielleicht lieber morgen“ oder „The Edge of Seventeen: Das Jahr der Entscheidung“, hat „The End of the F***ing World“ wenig gemein. Das liegt vor allem daran, dass sich die Figuren ihrer Hoffnungslosigkeit hingeben, Axel Schmitt nennt es in seiner Rezension für serienjunkies.de „die unbarmherzige Kompromisslosigkeit, mit der sie die Trostlosigkeit der eigenen Existenz betrachten.“ Toxic Positivity oder #Mindset sind hier Fehlanzeige.

Schon gewusst? Die Serie basiert auf der Comicreihe „The End of the Fucking World“ von Charles S. Forsman. Seine Comics gelten in der Szene als alternativ, da er einen einfachen Stil nutzt, um realistische, düstere Themen darzustellen. Zuvor wurde der Comic als Kurzfilm umgesetzt, welcher als Pilot für die Serie diente. Nur Jessica Barden spielt aus dem Original-Cast des Kurzfilms auch in ihrer Rolle als Alyssa in der Serie mit. Von Forsman stammt auch das Comic „I Am Not Okay With This“, der ebenfalls von Netflix verfilmt wurde und einen ähnlichen Ton wie „The End of the F***ing World“ trifft. 

The End of the F***ing World – Staffel 2 (2019)

Worum geht’s? Zwei Jahre nach der Eskalation am Strand haben Alyssa und James sich ein Leben getrennt voneinander aufgebaut. James ist zurück nach Hause gekehrt, um seine körperlichen und mentalen Verletzungen zu heilen. Alyssa musste Sozialstunden leisten, ist scheinbar über James und das gemeinsame Abenteuer hinweg und jetzt mit Todd (Josh Dylan) verlobt. Doch James hat immer noch Gefühle für sie und spürt sie auf, um ihr seine Liebe zu gestehen, was Alyssa kurz vor der Hochzeit in einen Zwiespalt bringt. Als Bonnie (Naomi Ackie) den beiden begegnet, beginnt ein neues Abenteuer, denn sie möchte sich an dem Mörder ihres ehemaligen Geliebten rächen und hat es auf James und Alyssa abgesehen.

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Bekannte Gesichter: Gleiches Ensemble wie Staffel 1, Naomie Ackie (Mickey 17Blink Twice, The Thursday Murder Club), Josh Dylan (The Buccaneers, Mamma Mia! Here We Go Again, The Little Stranger)

Highlights: Soundtrack, Set-Design und Kostüm verpassen der Serie eine gewisse Zeitlosigkeit. So soll die Serie eigentlich in den 2010er-Jahren spielen, die Restaurants sehen jedoch nach den 70er-Jahren aus und die Musik ist ein stimmungsvoller Mix aus den 50s, 60s und 70s. 

Schon gewusst? 2020 wurde die Show bei den British Academy Television Awards als beste Drama-Serie ausgezeichnet und Naomie Ackie als beste Nebendarstellerin geehrt.


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