Carême
Koch, Liebhaber, Spion: Der junge Starkoch Carême hat sich durch sein kulinarisches Talent schnell einen Namen gemacht – und führt ein Doppelleben als Spion, um…
Wo andere Ermittler nicht weiterkommen, übernehmen Niémans und Camille. In „Die purpurnen Flüsse“ folgen sie rätselhaften Spuren, finden makabre Inszenierungen vor und sezieren alte Legenden – dabei geraten sie immer wieder in Welten, die ihre ganz eigenen Regeln haben.
(Quelle: Disney+)
Genre: Krimi, Thriller
Für Fans von: The Killing, Der Pass, The Sinner
Staffeln: 4 Staffeln
Worum geht’s? Kommissar Pierre Niémans leitet eine Spezialeinheit für besonders ungewöhnliche Gewaltverbrechen. Seine Ermittlungen führen ihn an Orte, an denen die Polizei mit gewöhnlichen Methoden nicht weiterkommt. An seiner Seite arbeitet Camille Delaunay, eine frühere Schülerin, die inzwischen selbst eine erfahrene Ermittlerin ist. Gemeinsam reisen die beiden quer durch Frankreich und stoßen auf Verbrechen, hinter denen häufig weit mehr steckt als ein einzelner Täter.
In Staffel 1 sorgt der Tod eines Mönchs in einem abgelegenen Kloster für Rätsel. Eine Tätowierung auf seiner Leiche scheint mit den musikalischen Studien des Ordens verbunden zu sein. Ein anderer Fall beginnt mit einer abgetrennten Kinderhand und führt zu einem ehemaligen Waisenhaus, dessen Vergangenheit lebendiger ist, als es zunächst scheint. Auch eine traditionsreiche Weinregion und das Umfeld einer deutsch-französischen Adelsfamilie werden zu Schauplätzen grausamer Verbrechen.
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Bekannte Gesichter: Olivier Marchal (Kein Sterbenswort, Braquo, Diamond 13), Erika Sainte (Baron Noir, Ein Becken voller Männer, Bonjour Paris)
Highlights: Schon die erste Staffel findet den besonderen Ton der Serie. Die Fälle beginnen oft wie klassische Mordermittlungen, entwickeln sich aber schnell zu Geschichten über verborgene Gemeinschaften, alte Traditionen und Geheimnisse, die über Generationen weitergetragen wurden. Klöster, Weinberge, Wälder und historische Anwesen sind dabei mehr als bloße Kulisse und geben jedem Fall eine eigene Stimmung. Gleichzeitig lebt die Serie vom Zusammenspiel ihrer beiden Hauptfiguren. Marchals wortkarger, abgeklärter Niémans trifft auf die direktere und impulsivere Camille. Gerade weil beide unterschiedlich ermitteln, ergänzen sie sich überraschend gut.
Schon gewusst? Autor Jean-Christophe Grangé wollte ursprünglich Jean Reno zurückholen, der Niémans bereits im Kinofilm „Die purpurnen Flüsse“ gespielt hatte. Erika Sainte wählte Grangé dagegen persönlich aus, nachdem er sie in der Politserie „Baron Noir“ gesehen hatte.
Worum geht’s? Auch in der zweiten Staffel warten vier neue Fälle auf Niémans und Camille. Den Auftakt macht eine luxuriöse Schönheitsklinik, in der ein grausam inszenierter Mord das makellose Bild der Einrichtung erschüttert. Hinter der Fassade aus Schönheit und Wohlstand kommen bald Konflikte zum Vorschein, die weit über das einzelne Verbrechen hinausreichen. Ein weiterer Fall führt das Ermittlerduo in die Provence. Nach dem Tod eines Priesters verschwinden wertvolle Reliquien, und Niémans und Camille stoßen auf eine Geschichte, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit zurückreichen. Später untersuchen sie den Tod einer jungen Frau aus Mali in einem Flüchtlingslager. Besonders nah kommt Camille der vierte Fall. Ihr 17-jähriger Sohn Léo gibt sich als verschollenes Mitglied einer wohlhabenden Familie aus. Was zunächst wie ein riskantes Spiel wirkt, zieht ihn immer tiefer in ein Geflecht aus Lügen und alten Familiengeheimnissen hinein.
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Bekannte Gesichter: Neben dem Haupt-Ermittlerduo spielen auch Christiane Paul (Im Juli, American Sweatshop, Hijack) und Claude Perron (Die fabelhafte Welt der Amélie, Workingirls, BigBug)
Highlights: In Staffel 2 sind gesellschaftliche Themen noch stärker im Vordergrund. Diesmal geht es unter anderem um Schönheitsideale, Migration, Macht und soziale Abhängigkeiten. Dabei verliert sich die „Die purpurnen Flüsse“ nicht darin und bleibt in seinem Kern ein düsterer Krimi. Auch rückt Camille in der zweiten Staffel stärker ins Zentrum. Durch die Geschichte um ihren Sohn bekommt die Ermittlerin eine persönlichere Seite, die über ihre Arbeit hinausgeht.
Schon gewusst? Das ZDF zeigte die vier Fälle in einer anderen Reihenfolge als der französische Sender France 2. Der in Frankreich zuletzt ausgestrahlte Fall „Zum Sterben schön“ bildete bei der deutschen Ausstrahlung den Auftakt der Staffel.
Worum geht’s? Die dritte Staffel führt Niémans und Camille erneut in ganz unterschiedliche Milieus. An der französischen Küste untersuchen sie eine Mordserie, bei der die Opfer offenbar nach ihrem Sternzeichen ausgewählt werden. Die Inszenierung der Taten wirkt zunächst fast übernatürlich, doch hinter den Symbolen verbirgt sich eine sehr reale Geschichte. In einem anderen Fall wird das Duo mit einer gefährlichen Krankheit konfrontiert, die Angst und Misstrauen auslöst. Bald stellt sich die Frage, ob tatsächlich eine Seuche droht oder jemand die Panik gezielt für seine eigenen Zwecke nutzt.
Noch rätselhafter wird es bei einem traditionellen Fest, bei dem heidnische Bräuche und ein brutaler Doppelmord aufeinandertreffen. Vergangenheit und Aberglaube sind auch hier eng miteinander verbunden. Der letzte Fall führt schließlich in ein abgelegenes Gefängnis in den Bergen. Dort müssen Niémans und Camille einen Mord aufklären, während gleichzeitig ein schwer verletzter Bankräuber und dessen Vergangenheit für weitere Fragen sorgen.
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Bekannte Gesichter: Neben dem Haupt-Cast auch Ken Duken (Parfum, Fate: The Winx Saga, Inglourious Basterds), Bastien Bouillon (In der Nacht des 12., Der Graf von Monte Christo, Monsieur Aznavour) und Lizzie Brocheré (American Horror Story: Asylum, Falling Water, Versailles)
Highlights: Kaum eine Staffel zeigt die Bandbreite der Serie so gut wie die dritte. Sternzeichen, Seuchengefahr, heidnische Rituale und ein Gefängnis hoch in den Bergen könnten problemlos aus vier völlig unterschiedlichen Krimiserien stammen. „Die purpurnen Flüsse“ verbindet diese Themen jedoch durch seine gewohnt dunkle Atmosphäre.
Schon gewusst? Die Dreharbeiten zu Staffel 3 wurden durch die Corona-Pandemie erheblich erschwert. Bei dem Fall „Schwarzer Mond“ musste die Produktion wegen mehrerer Infektionen im Team sogar für zwei Wochen unterbrochen werden. Insgesamt zogen sich die Dreharbeiten über sechs Monate.
Worum geht’s? Die letzte Staffel startet mit einem besonders verstörenden Fall. Ein maskierter Angreifer verursacht einen Schulbusunfall, bei dem mehrere Kinder ums Leben kommen. Bei ihren Ermittlungen stoßen Niémans und Camille auf eine Bürgerwehr und auf Geschichten über sogenannte Hyänenmenschen. Wieder vermischen sich reale Gewalttaten und scheinbar übernatürliche Erklärungen so lange, bis kaum noch klar ist, wem überhaupt zu trauen ist. Später führt ein bizarr inszenierter Mord das Duo an eine Kunstschule. Auch weitere Ermittlungen führen die beiden in Milieus, deren geordnete Fassade nach und nach zerbricht. Im letzten Fall bittet eine frühere Kollegin Camille um Unterstützung. Ein Sexualmord weist auffällige Parallelen zu einem 15 Jahre zurückliegenden Verbrechen auf.
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Bekannte Gesichter: Neben dem Haupt-Cast auch Nicolas Cazalé (Die große Reise, Der fliegende Händler, Büro der Legenden) und Florence Thomassin (Kein Sterbenswort, Mathilde – Eine große Liebe, Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt)
Highlights: Auch zum Abschluss bleibt „Die purpurnen Flüsse“ seinem Erfolgsrezept treu: spektakuläre Verbrechen, starke Schauplätze und Gemeinschaften, die ihre Geheimnisse mit aller Macht schützen wollen. Die Fälle wirken dabei nie wie reine Rätselspiele. Hinter den Morden stehen fast immer Konflikte, die schon lange vor dem eigentlichen Verbrechen begonnen haben.
Schon gewusst? In Frankreich lief Staffel 4 bereits 2022, in Deutschland erst 2023. Nach Abschluss der Staffel kündigte Olivier Marchal seinen Ausstieg an. Im Juni 2023 wurde schließlich bekannt, dass die Serie nach vier Staffeln endet.
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