Nichts ist, wie es scheint: 5 Mystery-Thriller zum Miträtseln
Nichts ist, wie es scheint, und jeder könnte etwas verbergen. Diese fünf Mystery-Thriller locken uns auf falsche Fährten und sorgen mit ihren überraschenden Wendungen für…
Was passiert, wenn Aufmerksamkeit zum wichtigsten Maßstab im Leben wird? „Sick of Myself“ erzählt mit bitterbösem Humor von Eifersucht, Selbstinszenierung und einer Frau, die für Anerkennung immer noch einen Schritt weiter geht.
(Quelle: MFA Film)
Genre: Schwarze Komödie, Satire, Drama, Body-Horror
Für Fans von: Der schlimmste Mensch der Welt, Triangle of Sadness, Ingrid Goes West
Awards: 2 Amanda Awards 2023, darunter Bestes Drehbuch und Beste Maske/Make-up, Filmkritikerpreis 2023 als bester norwegischer Langfilm und 2022 im Wettbewerb Un Certain Regard bei den Filmfestspielen von Cannes
Worum geht’s? Signe lebt mit ihrem Freund Thomas in Oslo. Zwischen den beiden herrscht ein ständiger Wettbewerb darum, wer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Als Thomas mit seiner Kunst plötzlich Erfolg hat und immer stärker im Mittelpunkt steht, fühlt sich Signe zunehmend an den Rand gedrängt. Um die Blicke wieder auf sich zu ziehen, beginnt sie zunächst mit kleinen Inszenierungen. Doch als sie merkt, wie viel Anteilnahme Krankheiten auslösen können, geht sie einen gefährlichen Schritt weiter und setzt ihren eigenen Körper aufs Spiel. Was als kalkulierter Versuch beginnt, Mitleid und Aufmerksamkeit zu gewinnen, gerät immer mehr außer Kontrolle. Bald muss Signe ihre Geschichte ständig weiter treiben, um das mühsam aufgebaute Bild aufrechtzuerhalten. Doch je größer die Wirkung ihrer Täuschung wird, desto näher rückt der Moment, in dem alles zusammenbrechen könnte.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Kristine Kujath Thorp (Ninjababy, King’s Land, Betrayed), Eirik Sæther (Munch, Evig Single, Sigurd fåkke pult), Andrea Bræin Hovig (Hope, Barn, Love), Anders Danielsen Lie (Der schlimmste Mensch der Welt, Sentimental Value, Nobel)
Highlight: Die Mischung aus schwarzem Humor, Fremdscham und Body-Horror macht „Sick of Myself“ so besonders. Kristine Kujath Thorp spielt Signe dabei bewusst widersprüchlich: gleichzeitig manipulativ, verletzlich und grotesk selbstbezogen.
Schon gewusst? Der Film entstand über mehrere Jahre hinweg. Für Signes Hautveränderungen ließ sich das Prothesen-Team nicht nur von Krankheiten, sondern auch von Mustern exotischer Pflanzen und Blätter inspirieren.
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