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Der August wird bei Paramount+ düster: Mit „The Man in the White Van“, „Redux Redux“ und „Primate“ landen drei Horrorfilme in der Flatrate, die auf ganz unterschiedliche Weise für Unbehagen sorgen.
(Quelle: Paramount)
Horror-Fans bekommen bei Paramount+ im August einiges geboten. Mit „The Man in the White Van“, „Redux Redux“ und „Primate“ ziehen gleich drei sehr unterschiedliche Genre-Filme in die Flatrate ein – vom schleichenden Psychoterror über düstere Science-Fiction bis hin zu einem handfesten Creature Feature. Wer ohnehin ein Faible für Horror hat, findet damit gleich mehrere gute Gründe für ein Paramount+-Abo im August. Und als kleines Horrorfilm-Bonbon folgt im September dann noch „Scream 7“ hinterher.
Ein unscheinbarer Lieferwagen wird zum Vorboten eines Albtraums.
Worum geht’s? Florida Mitte der 1970er-Jahre: Die 15-jährige Annie Williams lebt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt – bis ihr immer wieder derselbe weiße Lieferwagen auffällt. Erst steht er nur am Straßenrand, dann taucht er zunehmend dort auf, wo Annie unterwegs ist. Aus einem unguten Gefühl wird bald die Angst, verfolgt zu werden. Doch Annies Umfeld nimmt ihre Beobachtungen kaum ernst. Während ihre Eltern die Gefahr herunterspielen, glaubt ihr vor allem ihre Freundin Patty. Je häufiger der weiße Van auftaucht, desto deutlicher wird allerdings: Annie bildet sich die Bedrohung nicht nur ein – und derjenige hinter dem Steuer kommt ihr immer näher.
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Bekannte Gesichter: Madison Wolfe (Conjuring 2, I Kill Giants, The Hunting Wives), Brec Bassinger (Stargirl, Final Destination 6: Bloodlines, 47 Meters Down: Uncaged), Ali Larter (Resident Evil, The Rookie, Landman), Sean Astin (Der Herr der Ringe, Die Conners, Stranger Things)
Geeignet für Fans von unaufgeregtem Stalker-Horror, True-Crime-Stoffen und Filmen, bei denen sich das Grauen langsam in einen zunächst völlig normalen Alltag schiebt.
Nicht geeignet für Horror-Fans, die vor allem auf übernatürliche Wendungen, ein hohes Tempo oder möglichst spektakuläre Schockmomente warten.
Highlight: Die wirkungsvollste Idee des Films ist seine Perspektive. „The Man in the White Van“ interessiert sich weniger für den Täter als für das Gefühl des Beobachtetwerdens. Der weiße Wagen wird dadurch zu einer erstaunlich simplen, aber wirkungsvollen Bedrohung: Er muss gar nichts tun. Oft genügt seine Anwesenheit am Rand des Bildes.
Schon gewusst? „The Man in the White Van“ ist das Spielfilm-Regiedebüt von Warren Skeels und wurde von realen Kriminalfällen rund um den verurteilten Serienmörder Billy Mansfield Jr. inspiriert. Skeels wollte dabei bewusst nicht den Täter zum Mittelpunkt machen, sondern die Perspektive von Opfer und Überlebender in den Vordergrund stellen.
Bei Paramount+ in der Flatrate: seit 8. August 2026
Wenn Trauer zum Rachetrip durch das Multiversum wird.
Worum geht’s? Irene Kelly hat ihre Tochter verloren. Verantwortlich dafür ist ein Mann namens Neville. Mithilfe einer Maschine reist sie deshalb durch Paralleluniversen, in denen immer neue Versionen von ihm existieren – und setzt ihren ganz eigenen Rachefeldzug Welt für Welt fort. Als Irene in einer dieser Realitäten auf die 15-jährige Mia trifft und sie vor Neville rettet, verändert sich jedoch alles. Plötzlich ist sie nicht mehr allein unterwegs – und ihr endloser Kreislauf aus Jagd und Vergeltung nimmt eine neue, unberechenbare Richtung.
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Bekannte Gesichter: Michaela McManus (Memory of a Killer, You – Du wirst mich lieben, The Village), Jeremy Holm (House of Cards, Mr. Robot, The Ranger), Jim Cummings (Greener Grass, The Wolf of Snow Hollow, Der Betatest)
Geeignet für Fans von düsteren Science-Fiction-Thrillern, bei denen die psychologischen Folgen von Gewalt im Zentrum stehen.
Nicht geeignet für alle, die von Paralleluniversen vor allem spektakuläre Effekte und komplexe Zeitreise-Puzzles erwarten.
Highlight: „Redux Redux“ nutzt die Idee des Multiversums für eine persönliche Geschichte über Trauer und Rache. Irene kann immer wieder in eine neue Realität wechseln, doch ihrem Schmerz entkommt sie nicht. Erst die Begegnung mit Mia bringt Bewegung in diesen Kreislauf und macht aus dem Rachethriller zunehmend eine Geschichte über die Frage, ob Vergeltung wirklich Frieden bringen kann.
Schon gewusst? „Redux Redux“ ist beinahe ein Familienunternehmen: Kevin und Matthew McManus schrieben und inszenierten den Film gemeinsam, während ihre Schwester Michaela McManus die Hauptrolle spielt.
Bei Paramount+ in der Flatrate: ab 14. August
Der Familienliebling wird zur tödlichen Gefahr.
Worum geht’s? Nach ihrem ersten Jahr am College kehrt Lucy mit Freundinnen nach Hawaii zurück. Dort lebt auch Ben, ein Schimpanse, der seit Jahren zur Familie gehört und sogar über ein Tablet kommunizieren kann. Doch nachdem Ben sich mit Tollwut infiziert, kippt sein vertrautes Verhalten in gefährliche Aggression. Das abgelegene Haus wird zur Falle – und Lucy und ihre Freunde müssen einen Weg finden, einem Tier zu entkommen, das ihnen körperlich überlegen ist und jeden Winkel des Grundstücks kennt.
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Bekannte Gesichter: Johnny Sequoyah (Dexter: New Blood, Believe, Wind Walkers), Jessica Alexander (The Beauty, Amadeus, Rache ist süß), Troy Kotsur (In Cold Light, Wild Prairie Rose, The Mandalorian)
Geeignet für Fans von geradlinigem Tierhorror und Survival-Thrillern, bei denen eine klare Bedrohung genügt, um die Umgebung in eine Todesfalle zu verwandeln.
Nicht geeignet für alle, die mit kompromisslosem Creature-Horror, körperlicher Gewalt und einer Menschen-gegen-Tier-Story wenig anfangen können.
Highlight: Johannes Roberts setzt in „Primate“ auf eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Die Gefahr kommt nicht von außen, sondern lebt längst mitten in der Familie. Haus, Grundstück und Pool werden nach und nach zur Falle, während Ben seine körperliche Überlegenheit ausspielt. Gerade weil der Film auf eine klare Ausgangslage statt auf komplizierte Regeln setzt, funktioniert der Survival-Horror so direkt.
Schon gewusst? Ben wurde nicht einfach komplett am Computer erzeugt. Movement-Performer Miguel Torres Umba spielte den Schimpansen am Set, ergänzt durch Prothesen, Puppenköpfe und Animatronics. Dadurch wirkt Ben zugleich überraschend echt und körperlich bedrohlich.
Bei Paramount+ in der Flatrate: ab 29. August
Sidney Prescott muss sich erneut ihrem schlimmsten Albtraum stellen.
Worum geht’s? Sidney Prescott hat sich fernab von Woodsboro mit ihrer Familie ein neues Leben aufgebaut. Doch die Vergangenheit holt sie ein, als ein neuer Ghostface auftaucht und ihre Tochter ins Visier nimmt. Für Sidney beginnt damit erneut ein Kampf ums Überleben – diesmal jedoch nicht nur für sich selbst. Um ihre Familie zu schützen, muss sie sich einem Gegner stellen, der den Schrecken von damals zurück in ihr Leben bringt.
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Bekannte Gesichter: Neve Campbell (Scream, Party of Five, House of Cards), Courteney Cox (Friends, Scream, Cougar Town), Isabel May (1883, 1923, Young Sheldon), Joel McHale (Community, The Bear: King of the Kitchen, Ted)
Geeignet für Fans von klassischem Slasher-Horror, selbstironischen Genre-Spielereien und natürlich den bisherigen Scream-Filmen.
Nicht geeignet für alle, die mit Ghostface, Slasher-Regeln und dem bewusst selbstreferenziellen Spiel der Reihe schon bei den Vorgängern wenig anfangen konnten.
Highlight: Mit „Scream 7“ rückt Sidney Prescott wieder ins Zentrum der Reihe. Neve Campbell kehrt als erfahrene Überlebende zurück, die Ghostface diesmal nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Familie entgegentreten muss. Für zusätzliche Nähe zu den Wurzeln sorgt Kevin Williamson: Der Autor des ersten „Scream“ übernimmt erstmals selbst die Regie eines Films der Reihe.
Schon gewusst? Kevin Williamson gehört seit dem Original von 1996 zu den prägenden Figuren des Scream-Franchise, saß bei den bisherigen Teilen aber nie auf dem Regiestuhl. Scream 7 ist der erste Film der Reihe, den er selbst inszeniert hat.
Bei Paramount+ in der Flatrate: ab 13. September
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