Slow Horses – Ein Fall für Jackson Lamb
Strafversetzte Geheimagenten des MI5 müssen in der Abteilung "Slough House" langweilige Schreibtischarbeit erledigen und dabei ihren mürrischen Chef ertragen.
Ein intensives Drama über den unsichtbaren Einsatz in der Welt der Pflege: In „Heldin“ wird der Alltag einer jungen Pflegefachfrau zur atemlosen Chronik eines Systems am Limit.
(Quelle: Amazon Prime Video)
Genre: Drama, Sozialfilm, Berufsrealismus
Für Fans von: Das Lehrerzimmer, Still Alice, Hinter den Wolken
Awards: Prädikat „Besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) 2025; Vorauswahl zum Europäischen Filmpreis 2026.
Worum geht’s? Floria Lind ist Pflegefachfrau auf der chirurgischen Station eines Schweizer Spitals. Eine Spätschicht beginnt – und auf einer voll belegten, chronisch unterbesetzten Station brechen Routinen auseinander. Eine Kollegin fällt aus, die Meldelisten stapeln sich, private Patienten fordern Sonderbehandlungen und eine schwerkranke Mutter braucht dringend Hilfe. Inmitten von Zeitnot, Nähe und Erschöpfung unterläuft Floria ein fataler Fehler – und die nächsten Stunden werden zu einem Wettlauf gegen das System und gegen die eigene Ermüdung. Der Film zeigt mit eindringlicher Klarheit, wie wenig Zeit, wie viel Verantwortung und wie viele unsichtbare Momente zwischen Patienten und Pflegerin liegen.
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Leonie Benesch (Das Lehrerzimmer, Der Schwarm, Babylon Berlin), Sonja Riesen (Momente, Blind, Maloney – Die Auftragsdiebin), Selma Jamal Aldin (Tides, Nachbeben), Alireza Bayram (Alle reden übers Wetter, jerks., Homeland), Lale Yavas (Liebe und andere Delikatessen, Die Beschatter, Amen Saleikum – Fröhliche Weihnachten).
Highlight: Regisseurin Petra Biondina Volpe gelingt mit „Heldin“ ein authentisches Panorama aus Selbstaufopferung und Systemversagen – unaufgeregt und doch unvergesslich. Die Kamera folgt aus nächster Nähe, verweilt in Blicken und in kleinen Momenten, die sonst übersehen werden. Das Krankenhaus wird nicht als Kulisse, sondern als lebendiger Organismus gezeigt – mit all der herrschenden Belastung, dem Helferdrang und auch dem Risiko. „Heldin“ ist kein Heldinnenepos, sondern ein filmisches Denkmal für jene, die bleiben, wenn andere schon nach Hause gegangen sind.
Schon gewusst? Die Premiere fand am 17. Februar 2025 im Rahmen der 75. Berlinale statt – in der Sektion „Berlinale Special Gala“. Der Film wurde von der Schweiz offiziell für die Oscars 2026 in der Kategorie „Bester Internationaler Film“ eingereicht.
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