Der Fremde
Mit „Der Fremde“ wagt sich François Ozon an einen der berühmtesten und zugleich schwierigsten Romane des 20. Jahrhunderts. Die Neuverfilmung von Albert Camus’ Klassiker erzählt…
Ein strenggläubiger Richter in Teheran befindet sich im Konflikt zwischen seiner Loyalität zum Regime und zu seinen Töchtern, die für Frauenrechte kämpfen, nachdem eine junge Frau im Iran ermordet wurde.
(Quelle: © Alamode Filmverleih)
Genre: Drama
Für Fans von: Das weiße Band, Die Fremde, Der Pianist
Awards: 71 Nominierungen, 36 Gewinne. Darunter Cannes Film Festival 2024 Jury Special Prize: Mohammad Rasoulof, German Film Awards 2025 “Film Award in Gold”: Best Performance by an Actor in a Leading Role (Missagh Zareh), 2024 LAFCA Award: Best Director (Mohammad Rasoulof)
Worum geht’s? Iman ist ein strenggläubiger Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht in Teheran, der zum Ermittlungsrichter befördert wird. Nachdem eine junge Frau getötet wurde, bricht eine Protestwelle über das Land herein. Als die Demonstrationen zunehmen und gewaltbereiter werden, entscheidet er sich für die Seite des immer härter durchgreifenden Regimes. Seine Töchter Rezvan und Sana stehen stattdessen auf der Seite des Widerstands, die für Frauenrechte kämpft. Das Gleichgewicht der Familie gerät aus den Fugen. Als schließlich Imans Dienstwaffe verschwindet, verdächtigt der strenggläubige Vater seine Familie…
WerStreamt.es?
Bekannte Gesichter: Soheila Golestani (Röntgenbild einer Familie, Two Dogs), Missagh Zareh (Téhéran), Setareh Maleki (Mihman Darim, Bofalo)
Highlight: Ein Highlight für Fans von aktuellen gesellschaftlichen und politischen Dramen, die sich mit den Themen Familie, Glaube und Widerstand auseinandersetzen! Der Film versucht authentische Einblicke in die Proteste im Iran nach dem Tod von Mahsa Amini zu geben – und zeigt die innere Zerrissenheit einer iranischen Familie in Anbetracht hochpolitischer Ereignisse.
Schon gewusst? Der Film wurde unter sehr schwierigen Bedingungen heimlich im Iran gedreht, Regisseur Mohammad Rasoulof musste während der Arbeit an seinem Film sogar aus dem Iran fliehen. „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ war zudem für den Oscar 2025 in der Kategorie „Bester internationaler Film“ nominiert.
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